Wirtschaft rauf - Löhne rauf!

Veröffentlicht am 22.02.2011 in Arbeit

Nach der internationalen Finanzkrise und den damit verbundenen Wachstumseinbrüchen hat sich die deutsche Wirtschaft erfreulicherweise kräftig erholt. Dies vor allem auch, weil die SPD die erfolgreichen Konjunktur- und Kurzarbeiterprogramme angestoßen hatte. Für dieses Jahr wird ein weiteres Wirtschaftswachstum erwartet. Aber es gilt auch: Der Aufschwung ist bei Millionen arbeitender Menschen nicht angekommen. Es gibt in vielen Bereichen sinkende Reallöhne, schlecht bezahlte Leiharbeit nimmt zu.

Das sind die Tatsachen:
  • Deutschland ist Schlusslicht bei der Reallohnentwicklung in Europa.
  • Der Niedriglohnsektor wächst weiter. 22 Prozent aller abhängig Beschäftigten müssen für Dumpinglöhne arbeiten.
  • Die Leiharbeit hat sich seit 2000 nahezu verdreifacht: Über 800.000 Menschen sind heute in Leiharbeit zu schlechteren Löhnen und schlechteren Arbeitsbedingungen.
  • Die Zahl der Minijobs ist auf über sieben Millionen angestiegen und verdrängt zunehmend reguläre Beschäftigung.
  • Das Tarifsystem bröckelt. Nur knapp die Hälfte der Beschäftigten arbeitet noch in einem Unternehmen mit Flächentarifvertrag.
Die SPD will wieder Recht und Ordnung auf dem Arbeitsmarkt!
  • Das Normalarbeitsverhältnis – unbefristet und sozial abgesichert – muss wieder zur Regel werden.
  • Tarifbindung und die Bedeutung von Flächentarifverträgen müssen gestärkt werden. Dazu bedarf es einer gesetzlichen Regelung zur vereinfachten Allgemeinverbindlicherklärung von Tarifverträgen.
  • Die Ausbreitung von Armutslöhnen muss durch einen gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro gestoppt werden.
  • Wir wollen das Prinzip Gleicher Lohn für gleiche Arbeit für Leiharbeiterinnen und -arbeiter durchsetzen.
  • Wir wollen gerechte Bildungs-, Teilhabe- und Aufstiegschancen für alle Beschäftigten. Jeder junge Mensch muss die Chance erhalten, einen Beruf zu erlernen.
Wir stehen für gute Arbeit und gerechte Löhne. SPD Der Aufschwung muss bei den Menschen ankommen: Wirtschaft rauf – Löhne rauf!
 
 

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