MdL Heike Taubert mit Wilfried Präger Ronneburg/Altenburg (OTZ/Jana Borath). Wilfried Präger aus Altenburg ist als SPD-Spitzenkandidat für den Bundestagswahlkreis 195 nominiert worden. Der Wahlkreis umfasst die Kreise Altenburger Land und Greiz. Zwölf Delegierte - jeweils sechs aus beiden SPD-Kreisverbänden - votierten am Freitagabend einhellig während ihrer Wahlkreiskonferenz in Ronneburg für den Skatstädter.
Entschieden über dessen Platzierung auf der Landesliste für die Bundestagswahl im September wird auf dem Landesparteitag der Thüringer SPD im März.
Seine Nominierung als Kandidat für die Bundestagswahl im Wahlkreis 195 sieht Präger als folgerichtig angesichts seiner kommunalpolitischen Arbeit. "Es ist eine neue Herausforderung für mich", sagte er. Gemeinsam mit seinen Genossen wolle er die SPD auf Bundesebene dahin zurückführen, wo sie hingehöre: in die erste Reihe. Außerdem, so führte er in Ronneburg weiter aus, wolle er als Bundestagsabgeordneter, sofern er gewählt werde, dafür sorgen, dass kommunales Denken in Berlin eine Rolle spiele. Er selbst bezeichnet sich als Pragmatiker, der sich von wirtschaftlichen Gesichtspunkten leiten lässt. "Allerdings treffe ich auch politische Entscheidungen, so sie der Sache dienen."
Mit Blick auf den Bundestagswahlkampf im Wahlkreis 195 setzt Wilfried Präger voraus, dass die Genossen der Kreisverbände Greiz und Altenburger Land an einem Strang ziehen. Dabei setzt er große Hoffnungen auf die Mitarbeit der Jusos. Präger sieht seine Schwerpunkte bei den Themen Verkehr, Transport und Logistik: "Denn da stehe ich im Stoff", sagte er.
Wilfried Präger, 1951 in Altenburg geboren, ist seit 1994 Mitglied der SPD. Unter anderem war er als Ortsvereinschef Altenburg sowie als Mitglied des Kreisvorstandes der Partei engagiert. Seit 1999 sitzt er für die SPD im Altenburger Stadtparlament, wirkt u. a. in den Ausschüssen für Wirtschaft und Finanzen, im Werksausschuss Altenburg sowie im Aufsichtsrat der Stadtwerke Altenburg mit. Beruflich leitet der diplomierte Agraringenieur die ostdeutsche Niederlassung einer Spedition.
Quelle (Text): OTZ, Ausgabe vom 12.01.2009
Quelle (Foto): Katrin Hört