Wäre Sachsen eine Alternative?

Veröffentlicht am 22.12.2004 in Umwelt & Energie

Hoffentlich ist vorzeitiger Silvesterknaller der Regierung ein Rohrkrepierer

Das als vorzeitiger Silvesterknaller verkündete Start- und Landeverbot für Ryanair-Maschinen sorgt für Diskussion, ob die Altenburger wirklich im Freistaat Thüringen angekommen sind.

Ein Wettbewerb zwischen den Flughäfen Erfurt und Altenburg-Nobitz von der CDU-Landesregierung scheint nicht gewollt zu sein. Nach Ankündigung des Rückzuges von Ryanair aus Erfurt sollen nun die Altenburger die Zeche zahlen. Weshalb nach der verlängerten Ausnahmegenehmigung zum Betrieb des Flughafens und dem Einsatz von Fluglotsen nunmehr die Hindernisse aus dem sächsischen Teil der Leina die Sicherheit gefährden soll, ist nur in Erfurt eingängig.

Die Frage der Sicherung von Arbeitsplätzen tritt offenbar völlig in den Hintergrund vor dem Gezerre um die Billig-Fluggesellschaft. Bleibt nun zu hoffen, dass die Altenburger die Konsequenzen ziehen und die temporäre Sperrung für die Landesregierung als Rohrkrepierer endet.

Am Ende bleibt aber offen, ob bei dem geplanten Ausbau des Flughafens Leipzig-Halle die Altenburger als Sachsen besser dastehen würden.

Juso-Ortsvereinsvorstand Altenburg

 
 

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