Vorstoß zur Unzeit

Veröffentlicht am 26.10.2012 in Bildung & Kultur
Sven Steinbrück

Schulnetzplanung muss klaren Kriterien folgen. Diskussionen ist offen zu führen.

„Der Vorschlag der WeimarWerker die Gemeinschaftsschule auf Dauer an der Hart anzusiedeln ist verfrüht.“, kritisiert der SPD Kreisvorsitzende Sven Steinbrück. „Da wollen einige noch vor Beginn der Diskussion Pflöcke einrammen – das nehmen wir so nicht hin!.“

Richtig ist, dass die beginnenden Beratungen über die Schulnetzplanung insbesondere für die Gemeinschaftsschule eine langfristige akzeptable Lösung hervorbringen muss. Aus Sicht des SPD Vorsitzenden sollten folgende Kriterien die Suche nach einem dauerhaften Standort für die Gemeinschaftsschule maßgeblich bestimmen:
  • gute Erreichbarkeit für alle Kinder und Jugendliche unserer Stadt
  • Orientierung am Prinzip „kurze Beine, kurze Wege“ gerade für die jüngeren Jahrgänge
  • Akzeptanz des Standortes bei Kindern, Eltern und Lehrern
  • Ein Standort für die Schule, damit gemeinsames lernen – auch jahrgangsübergreifend – möglich ist
Dabei kann die Schule an der Hart eine Lösung sein, wenn Kinder, Eltern und Lehrer dies wünschen - auch wenn dieser Vorschlag dem Prinzipien der kurzen Wege und der guten Erreichbarkeit nicht überzeugend entspricht. Weitere Vorschläge sind deshalb aber nicht von vornherein vom Tisch zu wischen. Für die beiden Schulgebäude am Rathenauplatz 1 und in der Röhrstraße 19 (Beide Berufsschule Friedrich Justin Bertuch) gilt, dass sie nach Fertigstellung des neuen Berufsbildungszentrums in der Lützendorfer Straße frei werden und in naher Zukunft ohnehin einer neuen Nutzung bedürfen. Die beiden Beispiele dürfen ebenso nicht als Vorfestlegung aufgefasst werden, wohl aber als ernstzunehmende Alternativen. Weitere Gedankenspiele sind möglich und müssen sich gegenüber der baulichen Machbarkeit und den oben genannten Kriterien behaupten. Die Diskussion hierüber hat jetzt begonnen und muss mit allen Beteiligten offen geführt werden. Vorfestlegungen sind zu vermeiden. Auch die Unterstellung der WeimarWerker, dass es in der Vergangenheit eine verfehlte Standortentscheidung gegeben habe, ist zurückzuweisen. Die Schule sollte zum Schuljahresbeginn 2010 ihren Lehrbetrieb aufnehmen können. Dafür wurde eine Interimslösung geschaffen, die als solche bezeichnet wurde. Die gegenwärtige Verteilung der Gemeinschaftsschule auf zwei Standorte war die bewusste Entscheidung des Stadtrates, den nunmehr laufenden Beratungen über die Schulnetzplanung nicht vorzugreifen. „Wir wollten wissen, wie viele Kinder diese Schule besuchen werden, bevor ein Standort festgelegt, der dann vielleicht zu groß oder zu klein ist.“ beschreibt Steinbrück die Ausgangslage. „Die Weimarwerker betreiben auf diese Weise mit Ihrer Kritik an den gegenwärtigen Standorten der Gemeinschaftsschule aktiv Realitätsverweigerung“.
 
 

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