Unverständliche Entscheidung des Landrates zu Schulen im Erbstromtal

Veröffentlicht am 18.12.2009 in Kreistag

Keine schöne Bescherung, Landrat Krebs holte den großen Knüppel aus dem Sack

Die SPD kann sich nicht erklären, wieso Landrat Reinhard Krebs die Entscheidungen zum Schulnetz im Erbstromtal in seiner Gesamtheit von der Tagesordnung der Kreistagssitzung genommen hat.
Der mehrheitlich gefasste Beschluss zur Prüfung, ob denn die Grundschule Wutha als nach wie vor eigenständige Einrichtung in das Gebäude der Regelschule aufgenommen werden könne, berührt nach Auffassung der SPD nicht die Belange anderer Schulen, wie zum Beispiel die Grundschulen in Ruhla oder Thal.
Diesen Bereich des Schulnetzes im Erbstromtal hätte man durchaus auf der Tagesordnung belassen können, zumal der Beschlussentwurf der Verwaltung mittlerweile dreigeteilt wurde.

Bei den Grundschulen in Thal und Ruhla zeichnete sich insbesondere nach Auskunft des Schulausschusses der Erhalt und die Eigenständigkeit beider Grundschulen ab.

Somit wären den Eltern, Erziehern und Lehrkräften die Ungewißheit genommen.

Auch für die beiden Regelschulen in Wutha-Farnroda und Seebach wäre dies zugetroffen, wo der Schulausschuss und die Verwaltung bereits die Eigenständigkeit beider Regelschulen befürwortet hatte.

Warum also musste das gesamte zu behandelnde Schulnetz des Erbstromtals von der Tagesordnung genommen werden?

Im Ergebnis der Entscheidung des Landrates, die er bereits vor der Abstimmung den Kreistagsmitgliedern androhte, verlängert sich die Sorge um den Erhalt derjenigen Schulen, deren Auflösung eigentlich garnicht mehr zur Debatte gestanden hatten.

Die Fraktion der SPD-Grüne wird sich nach wie vor für den Erhalt aller Schulen im Erbstromtal einsetzen, auch wenn die Entscheidung aufgrund der nicht nachvollziehbaren Festlegung des Landrates vertagt wurde.

Jürgen Holland- Nell,
stellvertretender Vorsitzender der
SPD Kreistagsfraktion

 
 

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