Gerhard Botz (Mitte) vor Koranbibliothek in Taschkent Auf Einladung des Ostausschusses der Deutschen Wirtschaft begleitete Dr. Gerhard Botz im Februar eine Wirtschaftsdelegation auf einer Reise nach Usbekistan. Dort erhielten deutsche Firmenvertreter die Gelegenheit, Kontakte zu usbekischen Ministerien zu knüpfen bzw. an einer Kooperationsbörse der ansässigen Unternehmen teilzunehmen.
Gerhard Botz führte im usbekischen Parlament mit nationalen Parlamentariern des Ausschusses für Landwirtschaft, Wasserwirtschaft und Umwelt Gespräche.
Die Spielräume für deutsche Firmen, die beabsichtigen in Usbekistan zu investieren, sind noch nicht sehr groß. Es gibt generelle Hemmnisse, die in dem eindeutig diktatorischen Präsidialsystem begründet sind. Immer wieder stoßen mittelständige Unternehmen auf erhebliche Probleme bei der konkreten Finanzierung von Investitionen.
Am erfolgreichsten sind deshalb bisher relativ große Unternehmen, die auch ohne das Engagement nationaler Banken aus eigener Kraft agieren. Insgesamt muss man Usbekistan zurzeit als ein Land erheblicher Widersprüche bezeichnen, das aber noch über erhebliche ökonomische Potentiale verfügt.
Erstaunlich sind die Gelassenheit und das Selbstbewusstsein der dortigen Bevölkerung fernab aller politischen Konstellationen. Die Usbeken freuen sich über jeden Touristen, der sich auf die Spuren einer der ältesten Zivilgesellschaften unseres Erdballs begeben möchte.