Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB hat heute eine Auswertung von Vereinbarungen zur Chancengleichheit in Betrieben vorgestellt. Laut der Studie gibt es kaum Fortschritte bei der betrieblichen Förderung. Hierzu erklärt die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF), Elke Ferner:
Die Veröffentlichung des IAB macht einmal mehr deutlich: Die Unternehmen in Deutschland kümmern sich bis auf einige Ausnahmen kaum um Vereinbarungen und Initiativen zur Chancengleichheit von Frauen und Männern. Wenn überhaupt handelt es sich um Maßnahmen zur Kinderbetreuung und um Angebote bei der Elternzeit. Bei der gezielten Karriereförderung von Frauen dagegen: Fehlanzeige.
Die Zahlen belegen erneut, dass die freiwillige Vereinbarung von 2001 mit der Wirtschaft zahnlos und wirkungslos geblieben ist.
Daher wird die SPD, wie auf ihrem Bundesparteitag in Dresden beschlossen, einen "Aktionsplan Gleichstellung" auflegen. Ein wichtiges Element ist eine gesetzliche Regelung. Mehr Frauen in Führungspositionen sind nur mit einem Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft und verbindlichen Regelungen und Zielvorgaben zu erreichen.
Von der schwarz-gelben Bundesregierung und der Frauenministerin ist dabei nichts zu erwarten.
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