1. Saale-Holzland – Ein starkes Umfeld
Wichtigstes Ziel der SPD im Saale Holzland- Kreis ist und bleibt es, zum Erhalt vorhandener und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze beizutragen. Neben der Stärkung der bestehenden Wirtschaftsstruktur, ist es die vordringliche Aufgabe der SPD die Ansiedlung zukunftsträchtiger Branchen zu stärken und die Gemeinden bei der Bereitstellung und Entwicklung geeigneter Flächen zu unterstützen. Wir müssen die zentrale Lage des Kreises an zwei Bundesautobahnen strategisch nutzen.
Dabei liegt uns eine Zusammenarbeit mit dem Technologie- und Forschungsstandort Jena bei der Entwicklung von Gewerbestandorten besonders am Herzen. Unser Augenmerk liegt darauf, ein Umfeld zu schaffen, in dem innovative Klein- und mittelständische Unternehmen der Arbeitsplatzmotor für die Region werden können.
Die SPD wird für eine Berücksichtigung gerechter Löhne bei der Vergabe von Aufträgen sorgen.
Den Belangen länger Arbeit suchender Menschen muss mehr Rechnung getragen werden. Die SPD wird daher den Beirat zum JOBCENTER als echtes Handlungsinstrument ausbauen.
Als Landkreis liegt uns die Verbindung zwischen Industrie und Landwirtschaft am Herzen. Der Tourismus hat das Potential sich zu einer weiteren Wirtschaftssäule zu entwickeln. Die SPD möchte den Kreis insbesondere auf dem Feld der erneuerbaren Energien in Thüringen an die erste Stelle bringen. Unser Waldreichtum und die vielen landwirtschaftlichen Nebenprodukte bilden die Grundlage für Bioenergieerzeugung. Die Windkraftanlagen in windbegünstigten Höhenlagen des Kreises und Wasserkraftwerke ergänzen das Spektrum der Gewinnung erneuerbarer Energie. Die SPD wird sich dafür einsetzten, dass die Dächer der kreiseigenen Gebäude, wo es wirtschaftlich sinnvoll ist, mit Photovoltaikanlagen bestückt werden.
Wir stärken den Kreis mit:
• Der Schaffung einer zentralen Koordinationsstelle „Gewerbeflächenmanagement“ im
Landratsamt.
• Einer gezielten Ansiedlungspolitik für klein- und mittelständische Unternehmen.
• Einer bessere Verknüpfung der Forschungs- und Bildungsstandorte Hermsdorf und Eisenberg mit der lokalen Wirtschaft.
• Dem konsequenten Ausbau des Tourismusgewerbes und - managements. Dabei sollen überregionale Konzepte für Familien- und Kultururlaube entwickelt werden.
• Der Nutzung und Ausschöpfung aller kreislichen Möglichkeiten zur Schaffung von
Ausbildungsplätzen.
• Der Einhaltung von Mindestlöhnen und Tariftreue bei der Vergabe von Aufträgen.
• Dem Erhalt und der Weiterentwicklung der landwirtschaftlichen Betriebe.
• Neuen Absatzfeldern für die Landwirtschaft in der Bioenergieregion.
• Der Weiterentwicklung zur Bioenergieregion Jena-Saale-Holzland.
• Dem Ausbau der erneuerbaren Energien, so dass der Stromverbrauch bis 2020 ausschließlich durch erneuerbare Energien gedeckt wird.
• Dem Errichten von Photovoltaikanlagen auf Schulen und anderen Kreisimmobilien.