Tourismuskonzeption offenbart Versäumnisse der Landesregierung

Veröffentlicht am 02.06.2004 in Allgemein

Sabine Doht besucht Landesgartenschau NDH

Als Offenbarungseid für die Landesregierung und insbesondere für das Thüringer Wirtschaftsministerium gestaltet sich das Tourismuskonzept für Thüringen, welches ein Münchner Unternehmen vorgelegt hat. Dies Konstatiert Sabine Doht, die tourismuspolitische Sprecherin der SPD - Landtagsfraktion.

Das Unternehmen habe - in Bezug auf die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus - zahlreiche Versäumnisse, insbesondere durch die Landesregierung, offen gelegt. Unter anderem sei auf unausgeschöpfte Potenziale verwiesen worden, die Einnahmen für Thüringen und Einkommen für Unternehmen und Beschäftigte verhindert hätten. Zudem sei der bisherigen Förderung touristischer Kleinstaaterei in Thüringen eine deutliche Absage erteilt. Fördermittel seien in ineffiziente Strukturen geflossen, leistungsfähige Einheiten seien finanziell zu gering ausgestattet.
Durch die Präsentation der Studie sehe sich die SPD-Fraktion auch darin gestärkt, den Tourismus zur Pflichtaufgabe in Kommunen zu machen. Dies allein reiche jedoch nicht aus. „Die Kommunen müssen auch die nötige finanzielle Ausstattung erhalten, um dieser Pflichtaufgabe nachzukommen“, sagte Doht.
Die Abgeordnete forderte außerdem, die Thüringer Tourismusgesellschaft mbH (TTG) als Marketingorganisation finanziell besser auszustatten. „Die Antwort auf die Frage, wie dies geschehen soll, blieb jedoch offen“, sagte Doht weiter. Anders als die SPD-Fraktion, die hierzu in den vergangenen Haushaltsberatungen konkrete Anträge gestellt habe, verfüge die Landesregierung nach wie vor über kein Konzept.
Doht bemängelte weiter, dass bei den von dem Münchner Institut vorgeschlagenen, künftigen Tourismusdestinationen der Nationalpark Hainich und sein Umland nicht weiter enthalten seien. Keine Übereinstimmung der Tourismusdestinationen bestehe auch mit den im Landesentwicklungsplan ausgewiesenen Gebieten mit besonderer Bedeutung für den Tourismus. Hier wisse das Wirtschaftsministerium offenbar nicht, was das Innenministerium plane und umgekehrt.

 
 

Homepage Sabine Doht

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