Foto: GEW Thüringen Für den 11. Dezember hatten die Thüringer Gewerkschaften des Öffentlichen Dienstes zu einer Kundgebung vor dem Thüringer Landtag aufgerufen. Frank Weber, Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen sprach für Christoph Matschie zu den Kolleginnen und Kollegen.
Am 11.12.2008 hat Frank Weber für die SPD Thüringen im Rahmen der Auftaktkundgebung für die Tarifrunde des Öffentlichen Dienstes gesprochen.
Er machte die Solidarität der SPD mit den berechtigten Forderungen der Beschäftigten deutlich. "Die Beschäftigten hatten in den letzten Jahren Reallohnverluste von mehr als 8 Prozent. Damit muss jetzt endlich Schluss sein. Wir brauchen vernünftige Löhne und Arbeitsbedingungen. Politik muss den Gewerkschaften den Rücken stärken, wenn es darum geht diese Lohnsteigerungen umzusetzen. Das gilt natürlich besonders dort, wo Politik am Verhandlungstisch sitzt und mit gutem Beispiel voran gehen muss.", so Weber.
Weiterhin kritisierte er die mangelnde Dialogbereitschaft von Frau Ministerin Dietzel, die als Thüringer Vertreterin in der Tarifkommission auf Arbeitgeberseite sitzt.
Dietzel hatte zwar eine kurze Ansprache im Rahmen der Demonstration gehalten, allerdings die eigentlich geplante Podiumsdiskussion abgesagt. Sie stehe dafür nicht zur Verfügung lies sich die Finanzministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin vernehmen.
Frank Weber sagte auch vor diesem Hintergrund werde deutlich, dass dieses Land eine andere Landesregierung brauche. Eine Landesregierung, die bereit ist für ihre Beschäftigten auch soziale Verantwortung zu übernehmen.