Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee (rechts) mit MdB Ernst Kranz (Bau- und Verkehrsausschuss) und MdL Sabine Doht (ji). Laut einer Mitteilung des Thüringer Ministeriums für Bau, Landesentwicklung und Medien vom 2. März wurde unter dem Titel „Stadt bauen. Stadt leben“ vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ein Wettbewerb zur integrierten Stadtentwicklung und Baukultur ausgelobt
Bewerben können sich Städte und Gemeinden, Gebietskörperschaften, Unternehmen, Vereine, Initiativen und Verbände sowie Einzelpersonen, die sich bei der Stadtentwicklung engagieren. Eingereicht werden können Projekte und Verfahren, die Vorbildcharakter haben, innovativ und hochwertig sind und einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung von Stadt und Region leisten. Zudem sollte die Umsetzung der Stadtentwicklungsprojekte nicht länger als fünf bis zehn Jahre zurückliegen, was heißt, dass nicht nur kommende oder bereits laufende Projekte eingereicht werden können, sondern auch solche, die schon vollendet sind, allerdings maximal erst ein Jahrzehnt. Minister Gerold Wucherpfennig weist auf den bundesweiten Wettbewerb hin und rät den Thüringer Kommunen, sich rege zu beteiligen: „Unsere Städte haben beispielsweise im Rahmen des Landeswettbewerbs ‚Genial Zentral’ bewiesen, wie viel kreatives Potential zur Entwicklung zukunftsfähiger Städtebau-Projekte in ihnen steckt. Der Wettbewerb ‚Stadt bauen. Stadt leben’ bietet die Gelegenheit, auch auf Bundesebene zu zeigen, dass Städtebau und Stadtentwicklung in Thüringen für Innovation, Zukunftsfähigkeit und Qualität stehen. Ich hoffe deshalb auf eine rege Teilnahme unserer Kommunen am Wettbewerb des Bundesministeriums und bin optimistisch, dass Bewerbungen aus dem Freistaat am Ende auch erfolgreich sein werden.“ Die Beiträge müssen bis zum 23. April 2009 eingereicht werden. Die Preisverleihung findet auf dem 3. Bundeskongress zur Nationalen Stadt¬entwicklungspolitik am 24. Juni 2009 in Essen statt. Weitere Informationen und die Teilnahmeunterlagen sind erhältlich unter: www.stadtbauenstadtleben.de
Text und Foto :
Susanne Jirschim