SPD zu Haus der Wirtschaft

Veröffentlicht am 29.09.2008 in Stadtrat

CDU- und SPD-Fraktion gemeinsam zum Haus der Wirtschaft

Der Bedeutung des vorgesehenen Projektes entsprechend, das Kulturhaus möglicherweise in ein Haus der Wirtschaft umzubauen und umzufunktionieren, haben CDU- und SPD-Fraktion und weitere Gäste dazu gemeinsam beraten.
Nicht, dass bei den beiden veranstaltenden Fraktionen eine eventuelle „große Koalition“ geprobt werden sollte, nein, der große gemeinsame Nenner zu diesem Projekt hatte sich schon im Vorfeld abgezeichnet. Wissen doch beide Fraktionen aus den vergangenen Jahren, nachdem das Projekt des Großkinos im Haus Philharmonie keine Mehrheit im Stadtrat fand, dass die Stadt in nächster Zeit für notwendige umfangreiche Sanierungen an diesem Gebäudekomplex die finanziellen Mittel nicht alleine schultern kann. Mit dem neuen Projekt und der Hauptnutzung durch die IHK jedoch eine Möglichkeit zur Sanierung dieses für Suhl markanten Gebäudes gegeben wäre.
Nachdem im Stadtentwicklungsausschuss bereits erste Vorstellungen dargelegt wurden, haben die eingeladenen Gäste Dr. Pieterwas, Hauptgeschäftsführer der IHK Südthüringen und Oberbürgermeister Dr. Triebel mögliche Varianten für den Umbau des Gebäudekomplexes vorgestellt und Fragen der Anwesenden beantwortet.
Dr. Pieterwas hat auch , wohl wissend, dass die Vollversammlung der IHK noch zustimmen muss, mit Überzeugung für das neue Projekt geworben. Dass in dem neuen Gebäudekomplex auch wirtschaftsnahe Verbände untergebracht und für die Stadt nach der Sanierung auch Nutzungsmöglichkeiten bestehen werden, ließ auf die Anwesenden in dieser Runde die Funken übergreifen, ohne außer Acht zu lassen, dass dabei die Probleme bei der Finanzierung und der Unterbringung der jetzigen Nutzer dieser Gebäude geklärt werden müssen, wie die Diskussion ergab. Denn das zeigten die Antworten auf die gestellten Fragen, auch bei einem in Aussicht gestellten hohen Fördersatz von Seiten des Landes, bleiben noch entsprechende Eigenanteile für die IHK und die Stadt, die geordnet werden müssten. Aber dieses Gebäude für Suhl saniert zu erhalten, vielleicht sogar mit Teilen der bisherigen Außenfassaden und für städtische Belange auch künftig mit zu nutzen, das sollten wir als Chance sehen, die nicht vertan werden sollte. Die Sanierung dieses Komplexes wäre ein erheblicher Mosaikstein für unsere Stadtentwicklung und Identifikation mit unserer Stadt, so die Auffassung der beiden Fraktionen.
Schauen wir uns die nach den ersten Betrachtungen mögliche „Vorzugsvariante“ an, das Foyerhaus Richtung Platz der Deutschen Einheit, aus Richtung Bahnhofstraße gesehen linksseitig davon den neu und als separates Gebäude zu gestaltenden Anbau aus den 70er Jahren und rechtsseitig als separates Gebäude die Schilling-Villa.
Nach jetzigen Vorstellungen könnte die Stadt Teile des Foyerhauses nutzen und die Schilling-Villa ist noch frei, wenn sie denn mit saniert wird, was noch entschieden werden würde. Aber wenn sie das würde, schweben dafür schon Vorstellungen in einigen Köpfen bzw. liegen schon oder noch in der Luft, die in Richtung musikalisches Schulen und Proben gehen könnten.
SPD- und CDU-Fraktion waren sich in der Diskussion einig, das Projekt Haus der Wirtschaft zu unterstützen und hoffen, dass der Stadtrat und auch die Gremien der IHK dazu positiv entscheiden, denn für beide Hauptakteure IHK und Stadt wäre der sanierte Standort im Stadtzentrum von Vorteil.
Übereinstimmende Auffassungen der beiden Fraktionen gab es auch dazu, dass analog für die Arbeit der vielen derzeitigen Nutzer des Hauses Philharmonie entsprechende räumliche Lösungen zu schaffen sind. Denn deren größtenteils ehrenamtliches und für unsere Stadt so wichtige Engagement ist auch weiterhin zu ermöglichen.

Karin Müller Hans-Jürgen Wirthwein
Vors. der SPD-Fraktion Vors. der CDU-Fraktion

 
 

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