Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, Wolfgang Lemb, hat die von der Bundesregierung beschlossene Verlängerung des Kurzarbeitergeldes von sechs auf zwölf Monate als Schritt in die richtige Richtung begrüßt.
„Die heutige Entscheidung der Regierung ist ein erster Vorstoß, um den Unternehmen in unsicherer werdenden Zeiten ein Instrument der Sicherheit zu geben", so Lemb, der die Verlängerung der Kurzarbeiterreglung erst kürzlich gefordert hatte.
Als nächster, ebenso notwendiger Schritt müsse die Möglichkeit zur Kurzarbeit für Leiharbeitnehmer geschaffen werden. „Hier darf es keine Benachteiligung bestimmter Beschäftigtengruppen geben“, so Lemb am Donnerstag.
Auch das 2009 erfolgreich erprobte Verfahren, Arbeitgeber durch die Rückerstattung von Sozialversicherungsbeiträgen im Bedarfsfall zu entlasten, stehe weiter auf der Agenda. Die von den Tarifvertragsparteien eingeforderten Gespräche mit der Bundesarbeitsministerin über die erweiterten Möglichkeiten der Kurzarbeit seien notwendig und sinnvoll, so Lemb.
„Solche Gespräche sind nicht nur eine wichtige Aufgabe zur Regulierung in einem Konjunkturabschwung. In Zeiten von wirtschaftlichen Umbrüchen sind sie auch dauerhaft notwendig", so Lemb.