Die Teinehmer an der Kreisvorstandssitzung Mite Mai in Eisenach, 2.v. rechts SPD Landesgeschäftsführer René Lindenberg Eisenach. Der Kreisvorstand der SPD Wartburgkreis fordert die Gründung eines Bündnisses für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit.
Kreisvorsitzender Ralf Pollmeier sieht nicht erst seit dem Einzug der NPD in den Kreistag, dass man im Wartburgkreis verstärkt mit öffentlichen Aktivitäten von Rechtsextremen konfrontiert ist.
Im letzten Jahr versuchten die Neonazis am 09. November über die Grenzen unseres Kreises hinaus Gleichgesinnte zu mobilisieren, um die Erinnerung an eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte in den Dienst ihrer rechten Gesinnung zu stellen.
Um diesen und anderen antidemokratischen Umtrieben Einhalt zu gebieten, sollte sich ein wirksamer, öffentlicher Protest mit dem Ziel organisieren, den Neonazis nicht die Straßen und Plätze in unserem Landkreis sowie die Deutungshoheit über die Geschichte zu überlassen.
Jedoch reicht es nicht aus, auf die öffentlichen Aktionen der Rechten zu reagieren.
Es braucht verbindliche Strukturen, die sich über konkrete Anlässe hinaus der Auseinandersetzung mit antidemokratischen Einstellungspotentialen, lokaler Strategieentwicklung und langfristigem Engagement widmen.
Mit dieser Zielrichtung und auf der Basis bisheriger Strukturen und Erfahrungen vor allem gestützt auf das Landesprogramm „Für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit“ rufen wir, die SPD des Wartburgkreises zur Gründung eines Bündnisses für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit“ im Wartburgkreis auf, so Pollmeier auf der letzten turnusmäßigen Sitzung des SPD Kreisvorstandes.
Als weiteres Thema auf der Kreisvorstandssitzung wurde die Förderung von weiblichen SPD Mitgliedern behandelt.
SPD Landesgeschäftsführer Rene Lindenberg stellte hierzu die neuesten Maßnahmen erstmals vor.
Diese beinhalten ein Qualifikationsprogramm für Frauen in der SPD, ein Patenprogramm von SPD Politikerinnen für weibliche Neumitglieder. Auf der Internetseite der SPD Thüringen wird zukünftig ein Frauenblock angeboten.
Insgesamt betrachtet der SPD Landesvorstand die Frauenförderung als vornehmliche Querschnittsaufgabe. Das Maßnahmepacket ist unter den Mitgliedern des SPD Kreisvorstandes sehr positiv aufgenommen worden.