Die Gedenkstätte Point Alpha war in diesem Jahr Ziel der traditionellen SPD Rhönwanderung.
Im 20 Jahr nach dem Fall der Mauer und der innerdeutschen Grenzanlagen trafen sich Sozialdemokraten aus dem Wartburgkreis und aus Fulda, darunter der Bundestagsabgeordnete Ernst Kranz, der Vorsitzende der SPD Wartburgkreis Ralf Pollmeier und die Fuldaer Bundestagskandidatin Claudia Blum.
Dabei waren auch Fuldaer Freunde welche den Neuaufbau der Sozialdemokratie in Thüringen von der ersten Stunde unterstützt hatten.
Point Alpha stehe für den Grenzalltag im geteilten Deutschland genau so wie der Gedanke an den schlimmsten Fall, der dankenswerter Weise nie eingetreten sei.
"Diese glückliche Fügung der Geschichte, die es uns vor 20 Jahren ermöglichte, heute in Frieden zu leben und miteinander ganz selbstverständlich zu reden sind in Anbetracht der vorangegangenen Geschichte zugleich eine Mahnung aber auch ein Ansporn, auf diesem Wege weiterzugehen", sagte Kranz, der in seiner Dienstzeit als Wehrdienstleistender in der NVA selbst an der Berliner Grenze eingesetzt worden war.
Während des Besuchs der ehemaligen US-Anlagen auf hessischer Seite, die ein Museum und einen begehbaren Wachturm umfassen, tauschten die Gäste länderübergreifend Erfahrungen und Sichtweisen aus.
Einhellig berichteten die Anwesenden über ihr Entsetzen, als sie kurz nach der Wende zum ersten Mal die Grenzanlagen besichtigen konnten, die zuvor die wenigsten von ihnen aus der Nähe betrachten oder in ihrer Ausgestaltung erahnen konnte.
Zum Ende der Veranstaltung stattete die Besuchergruppe dem Museumsgebäude "Haus auf der Grenze" eine Visite ab.
Ernst Kranz und Ralf Pollmeier bedankten sich bei allen interessierten Teilnehmern, besonders beim Bürgermeister der Stadt Geisa Martin Henkel, welcher die Gruppe persönlich durch die Gedenkstätte führte.
Zum Ausklang fanden sich die SPD Wanderer im urigen Gasthof “Heile Schern” zu einer gemütlichen Runde ein.