„Wir sind erfreut, dass die Stadtverwaltung Abstand von den Beitragserhöhungen im Kita-Bereich genommen hat.“, begrüßt SPD Kreisvorsitzender Sven Steinbrück die jüngste Ankündigung des Oberbürgermeisters. Bereits in der vergangenen Woche hatte Steinbrück den Verzicht auf die 6%ige Erhöhung eingefordert.
„Dass in Zeiten angespannter Haushaltslage in allen Fachbereichen Einsparpotentiale gesucht werden, ist verständlich. Wenn aber gerade der Bildungsbereich unverhältnismäßig hart getroffen wird, ist dass nicht vertretbar. “, so Steinbrück.
Jüngst hatte bereits der Stadtelternrat seine grundsätzliche Bereitschaft Einsparungen mitzutragen signalisiert, aber die Vielfältigkeit der Einschnitte gerade im Kitabereich kritisiert.
Unverständnis zeigt der der SPD Vorsitzende über die Äußerung der WeimarWerker in den Lokalmedien. „Nach unserem Kenntnisstand hatte bei den entsprechenden Beratungen im Jugendhilfeausschuss kein Vertreter bzw. keine Vertreterin einer Fraktion die Erhöhung der Elternbeiträge mitgetragen.“
Dass die Herren Schremb und Hölzer nun die Rücknahme kritisieren, ist daher nicht nachvollziehbar. Es sollte die Freude überwiegen, dass hier im Sinne der Weimarer Kitalandschaft nachgebessert wird. Es scheint so, als wäre man im WeimarWerk bisweilen dankbar gewesen, dass die Verwaltung Beitragserhöhungen vorgeschlagen hatte. „So musste man sich selbst die Hände nicht schmutzig machen.“, sagte Steinbrück abschließend.