SPD-Umweltpolitikerin Becker kritisiert Entsorgung von Kaliabwässern in Springen: Konzept für dauerhafte Entsorgung von

Veröffentlicht am 18.04.2008 in Landtag

Erfurt, 18.04.2008

Die jetzt von Kali und Salz beantragte weitere Nutzung der stillgelegten Grube in Springen zur Entsorgung von Kaliabwässern lehnt SPD-Umweltpolitikerin Dagmar Becker strikt ab. „Die äußerst umstrittene Nutzung von Springen war ausdrücklich als Zwischenlösung genehmigt“, sagt die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion. Sie laufe Ende Mai dieses Jahres aus. „Und das ist gut so“, so Becker.
„Offenbar will die Landesregierung bei der Entsorgung der Lauge weiter auf Notlösungen und Provisorien setzen“, kritisiert sie mit Verweis auf die vom Land in Aussicht gestellte Verlängerung der Entsorgung unter Tage. „Dies ist eine Strategie, die eindeutig zu Lasten der Umwelt geht“, so die Umweltpolitikerin. Dies gelte auch für die erneut von K+S bekräftigte Fortsetzung der Versenkung in der Gerstunger Mulde. Becker erinnert an die gravierenden Probleme, die im Zusammenhang mit der Versenkung von Salzabwässern im hessischen Neuhof auftraten. Diese dürften sich in Thüringen nicht wiederholen.

Becker fordert deshalb zum schnellstmöglichen Zeitpunkt ein Konzept für eine dauerhafte Gesamtlösung der Kaliabwasserentsorgung. Trotz Ankündigung stehe es aus. Nur mit einem durchdachten Konzept könnten die Werra sowie das Grundwasser vor Ort und nicht zuletzt die Produktion und die daran hängenden Arbeitsplätze im Werk Werra gesichert werden. Becker fordert die CDU-Landesregierung erneut auf, eine schnellstmögliche Lösung des Kaliabwasserproblems anzustreben. Werra, Gerstunger Mulde sowie die Grube Springen dürften nicht zusätzlich belastet werden. Becker: „Die Grenze des Zumutbaren ist bereits weit überschritten.“

Franzisca Friedrich
Pressereferentin

 
 

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