Am vergangenen Samstag beschlossen die Weimarer Sozialdemokraten ihre Kandidatenliste für den Weimarer Stadtrat und verabschiedete ihr Kommunalwahlprogramm.
Pressemittelung
SPD stellte Liste für Stadtrat auf
Große Geschlossenheit demonstrierte die Weimarer SPD bei der Aufstellung ihrer Kandidatenliste und der Verabschiedung ihres Kommunalwahlprogramms auf ihrer Vollversammlung am vergangenen Samstag im Mon Ami. Die Liste, die insgesamt 31 Personen umfaßt, wird durch Bürgermeister Stefan Wolf angeführt. Wolf machte deutlich, den eingeschlagenen Kurs der letzten drei Jahre fortsetzen und deshalb in forderster Linie für eine starke SPD im Stadtrat kämpfen zu wollen.
Der Listenvorschlag des SPD-Kreisvorstandes wurde bis auf eine Veränderung bestätigt. Neben den bisherigen Stadträten Frank Ziegler, Dr. Bernd Nowak, Joachim Trommsdorf, Helmut Istel, Walter Bourquain und Olaf Beberhold wurden zahlreiche Neune Interessenten für die Stadtratsarbeit gewonnen. SPD-Kreisvorsitzender Matthias Bettenhäuser, der auch für den Thüringer Landtag kandidiert, nimmt Platz zwei und der Ortsbürgermeister von Weimar-West Frank Ziegler Listenplatz drei ein. Als Nichtmitglieder der SPD wurden Vroni Schmiedel (Platz 4), Geschäftsführerin des Stadtsportbundes, Olaf Dienel (Platz 10), Küchenchef des Weimarer Klinikums und Vorsitzender des FSV Weimar-Nohra, und Dr. Ulrich Lorenz (Platz 29), Privatdozent an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, gewonnen. Stadtrat Niels Neudeck bestand darauf, den letzten Listenplatz einzunehmen.
Bei einigen Änderung wurde das Kommunalwahlprogramm einstimmig angenommen. Vorrangige Schwerpunkte sind die Themen Arbeit und Wirtschaft, Bildung und Sport sowie Jugend und Familie. So werden unter anderem eine verstärkte Förderung des Weimarer Handwerks und Gewerbes, die Sanierung von Schulgebäuden, ein bedarfsgerechtes Angebot an Kindertagesstättenplätzen für Kinder im Krippenalter sowie ein fusioniertes Familienamt gefordert.