Am vergangenen Samstag trafen sich Mitglieder der SPD Jena-Süd, um den Friedensberg aufzuräumen. Es ging vor allem darum, zu sehen, wo die dringendsten Probleme auf dieser viel genutzten grünen Insel Jenas liegen und wie diese gelöst werden könnten.
Wahlen in Jena Süd
„Uns war es auch wichtig mit Anwohnern und Nutzern des Friedensberges ins Gespräch zu kommen“, sagte René Czainski, der Ortsteilbürgermeisterkandidat der SPD. „Wir haben gesehen, dass doch sehr viel Müll und gerade auch für Kinder viele gefährliche Glasscherben liegen bleiben.“ Ärgerlich für Eltern und deren spielende Kinder ist auch der viele Dreck, der um die Müllbehälter herumliegt. Schuld daran sind wohl Tiere, die in den Abfällen nach Grillresten wühlen. „Das Problem ließe sich sicher durch verschließbare Behälter lösen“, war das Fazit René Czainskis. Eines der anderen Probleme, auf das ein Anwohner aufmerksam machte, betrifft das Kriegerdenkmal, welches wiederholt von rechten Gruppierungen für lautstarke Grillfeste missbraucht wurde. Auch die derzeitige Verkehrssituation rund um den Friedensberg wurde im Gespräch mit Anwohnern als problematisch geschildert. Hier müssen im zukünftigen Ortsteilrat jeweils kreative und wirksame Lösungen entwickelt werden, denn gerade auch der Friedensberg und die angrenzenden Straßen brauchen als wichtige Teile des neuen Stadtteils Jena-Süd eine wirksame Vertretung.
An der Aufräumaktion beteiligten sich auch Silvio Kirschner, Martin Wieczorek und Stephan Zimmermann, die weiteren Kandidaten der SPD für den Ortsteilrat Jena-Süd. Insgesamt sammelten die Aktiven mehrere Säcke voller Müll von den Wiesen und Gebüschen des Friedensberges. Unter den aufgelesenen Gegenständen fand sich ein zerbrochener Schlitten, aber auch ein Autoschlüssel, welcher der Polizei übergeben wurde.