
Ostbad, wie es sein könnte
Im Zuge der neu entflammten Debatte über die Sanierung des Ostbades, positioniert sich die SPD Fraktion im Vorfeld der Bäderbeiratssitzung am Montag den 13.09.2010.

Im Zuge der neu entflammten Debatte über die Sanierung des Ostbades, positioniert sich die SPD Fraktion im Vorfeld der Bäderbeiratssitzung am Montag den 13.09.2010.
Seit dem Jahr 2007 wurde in verschiedensten Gremien über die Zukunft des Ostbades intensiv diskutiert. Nachdem im Bäderbeirat der letzten Legislaturperiode einstimmig der Beschluss für eine Generalsanierung getroffen wurde und durch eine Bürgerbefragung eine Entscheidung zugunsten eines Naturbades gefallen ist, sehen wir aus den für uns vorliegenden Informationen keinen Grund für eine erneute Grundsatzdebatte. Markus Giebe, SPD Stadtrat und Mitglied des Bäderbeirates, kommentiert die Situation wie folgt „Die Machbarkeitsstudie zur Zukunft des Ostbades hatte damals schon einen Kostenrahmen von ca. 3 Mio. Euro zur Generalsanierung des Ostbades vorgegeben. Dies war allen Beteiligten bewusst und wurde von allen mitgetragen, aufgrund der Einschätzung des baulichen und technischen Zustandes des Bades."
Einigkeit bestand auch darin, die Entscheidung der Sanierungsvariante Naturfreibad oder konventionelles Bad an die Bürger und Nutzer abzugeben. Das Votum für ein Naturfreibad muss nun aus Sicht der SPD bindend sein und darf nicht wegen eines Wechsels in der Geschäftsführung der Jenaer Bäder und Freizeit GmbH in Frage gestellt werden. "Die Bürgerumfrage anhand eines Kriteriums, nämlich anhand der Algenbildung, in Zweifel zu ziehen wird der Komplexität des Anliegens nicht gerecht. Genauso könnte man auch als Einzelpunkt die bessere Verträglichkeit des Naturfreibadwassers für Allergiker herausgreifen" ergänzt Markus Giebe.
Die Aufgezeigten Punkte verdeutlichen, dass eine weitere Verzögerung der Sanierung des Ostbades für die SPD Fraktion keine Grundlage haben. Sollte die Bädergesellschaft neue Erkenntnisse haben, die über die vor zwei Jahren in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie hinausgehen, sollte sie diese gegenüber der Öffentlichkeit transparent und weniger durch Algenfotos in der Presse darstellen.
Für die SPD Fraktion steht fest, wenn es keine neue Fakten gibt ist eine neue Entscheidung überflüssig. Sollte es neue Fakten geben, müssen diese auch neu bewertet werden.
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