
Heike Taubert ist auf Listenplatz 1, gefolgt von Gerd Grüner und Mike Stieber.

Heike Taubert ist auf Listenplatz 1, gefolgt von Gerd Grüner und Mike Stieber.
Die Sozialdemokraten des Landkreises wollen im Kreistag zu alter Stärke zurück. Heike Taubert, Kreisvorsitzende und SPD-Landesvize-Chefin, die gemeinsam mit dem Greizer Bürgermeister Gerd Grüner die Kandidatenliste der Sozialdemokraten für den neuen Kreistag anführt, formuliert das Wahlkampfziel: "Wir wollen für die nächsten fünf Jahre zu den Fraktionsstärken zurück, die wir vor dieser Legislaturperiode hatten." Im Klartext, die jetzt mit sieben Mitgliedern relativ übersichtlich bestückte SPD-Fraktion soll mindestens eine Stärke von 13 erreichen.
"Packen wir´s an, im Kreistag größeres Gewicht zu erlangen", fordert die Kreisvorsitzende im Schlusswort der Nominierungsveranstaltung am Donnerstagabend in Greiz und verbindet ihren Aufruf damit, möglichst viele Wähler zu aktivieren, um radikalen Tendenzen nach Wegfall der Fünf-Prozent-Hürde keinen Vorschub zu leisten.
46 Bewerber um die Kreistagssitze stehen nach zweieinhalbstündiger Beratung auf der SPD-Liste - ein Genosse mehr, als Stimmberechtigte zur Nominierung nach Greiz gekommen waren.
Die kreiseigenen Berufsschulen zu sichern, um Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu stärken, steht ganz oben im Wahlprogramm der SPD des Landkreises. "Wir brauchen starke Berufsschulen in Greiz und Zeulenroda; die Firmen brauchen verlässliche Partner", unterstreicht Taubert und kritisiert: "Aus dem Kreistag und von der Landrätin erfahren wir zum Konzept nichts. Unbefriedigend, was man hier mit uns macht".
Kurze Wege für kurze Beine, der Slogan für wohnortnahe Schulen bleibt für die SPD verbindlich. Auf Anregung Bodo Scheffels steht weiter im Wahlprogramm der SPD, dass man sich dafür einsetzen wolle, Hort und Schul- sowie Kitaessen kostenfrei anzubieten, damit alle Schüler vom Ganztagsangebot profitieren können. Natürlich hänge hier viel von der Mitfinanzierung des Landes Thüringen ab, gibt Taubert zu bedenken. Sie hält am Zusatzangebot der Gemeinschaftsschule fest - gemeinsam Lernen bis Klasse 8, weil es u. a. auch dafür sorgen könne, das "Schule im Dorfe bleibt. " Über den Öffentlichen Personennahverkehr muss der Landkreis dafür sorgen, dass alle Dörfer angeschlossen bleiben.
Die SPD sei gut aufgestellt, wolle für den Bürger präsent sein, fasst Taubert, Inhaberin des Listenplatzes 1 auf der SPD-Kreistagsliste, zusammen.
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