Einstzübung der Freiwilligen Feuerwehr Kaltennordheim
Eisenach. Auf der turnusmäßigen Mai - Kreisvorstandssitzung der SPD Wartburgkreis wurde dem Thema Freiwillige Feuerwehren große Aufmerksamkeit gewidmet.
Grund war unter anderem ein Schreiben des Kreisbrandmeisters Peter Roth.
Unter dem Motto „Freiwillig in der Feuerwehr - Mitgliederrückgang, Probleme, Perspektiven“ wird zu einer Gesprächsrunde am 31. Mai in Bad Salzungen eingeladen.
SPD Kreisvorsitzender Ralf Pollmeier verweist auf das Kommunalwahlprogramm der SPD WAK von 2009.
Darin haben sich die Sozialdemokraten bereits für den Erhalt und die Förderung der Freiwilligen Feuerwehren im Wartburgkreis ausgesprochen.
Problematisch betrachtet der SPD Kreisvorstand die Einsatzfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehren im ländlichen Raum besonders in der Zeit von 6:00 bis 16:00 Uhr.
In dieser Zeit seien besonders viele Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr als Pendler an Ihrer Arbeitsstelle weit weg von ihren Wohnorten.
Die Schaffung größerer Gemeindestrukturen, könnte dabei zur Entspannung der Situation beitragen. Bei größeren Gemeindestrukturen könnte man auf mehrere Mitarbeiter der Bauhöfe und der Verwaltung zurückgreifen die als Feuerwehrleute die Einsatzfähigkeit im Ernstfall absichern könnten.
Zurzeit sieht man im SPD Kreisvorstand unter anderem auch deshalb das ablehnende Verhalten der CDU Thüringens und Ministerpräsidentin Lieberknecht für eine umfassende Gebietsreform sehr kritisch. Dieses Verhalten führe indirekt auch zur Minderung der öffentlichen Sicherung, konkret in den ländlichen Regionen.
Positiv nahmen die Mitglieder des SPD Kreisvorstandes die Würdigung der Jugendfeuerwehren mit dem Nationalpreis 2013 auf. Zur Gesprächsrunde am 31.5. in Bad Salzungen will der SPD Kreisvorstand konkrete Vorschläge zur Förderung der Nachwuchsarbeit vorlegen.