Mitglieder des SPD Kreisvorstand vor der RS Mihla
Mihla. Der Kreisvorstand der SPD Wartburgkreis sprach sich auf seiner turnusmäßigen Aprilsitzung, nach eingehender Diskussion einstimmig für den Turnhallenneubau und den Erhalt des Regelschulstandortes in Mihla aus.
Der SPD Kreisvorstand vertritt die Auffassung, dass sich die Entscheidungskriterien, die 2005 für Mihla als Regelschul-Standort sprachen, nicht verändert haben.
Damals wie heute ist ein Neubau für die Regelschule Creuzburg im Überschwemmungsgebiet der Werra nicht zu verantworten.
Damals wie heute würde ein Schulerweiterungsbau in Creuzburg die vollständige Zusammenführung der Schule nicht gewährleisten.
Während laut Prioritätenliste andere Regelschulen des Kreises Investitionen zwischen 4,5 und 5,5 Mio. Euro erfahren durften, wurden in Mihla lediglich 1,1 Mio. Euro trotz Kenntnis
des notwendigen Sanierungsaufwandes investiert.
Heute einen Kostenvergleich beider Standorte Mihla und Creuzburg zur Entscheidungsgrundlage zu erheben, ist für die SPD der blanke Zynismus, da die Schulverwaltung den Sanierungsstau in Mihla selbst zu verantworten hat

Mihla ohne Turnhalle für Schule, Sport und Kultur ist ein kaum vorstellbares Szenario!
Da die Gemeinde Mihla ihre derzeitigen finanziellen Probleme nicht unmittelbar selbst herbeigeführt hat.
Eine Gewerbesteuerrückforderung in Höhe von 700.00 Euro, sowie die Auswirkungen des neuen kommunalen Finanzausgleichsgesetzes wirken sich sehr negativ auf den Haushalt der Gemeinde aus.
Außerdem betreibt Mihla ein Freibad welches auch von den Bewohnern der umliegenden Gemeinden genutzt wird. Daher sollte der Wartburgkreis den kommunalen Anteil von 560.000 Euro stunden und die Turnhalle in Mihla schnellstens errichten
Mihla ohne Turnhalle für Schule, Sport und Kultur ist ein kaum vorstellbares Szenario!
Für den Erhalt und Ausbau der Regelschule Mihla spricht auch die Tatsache, dass die Schulleitung nach wie vor den Standort Mihla als den geeigneteren Standort sieht, insbesondere unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit, sprich künftiger Herausforderungen an einen modernen Schulstandort.
Der SPD Kreisvorstand fordert den Landrat auf, sämtliche Kreistagsbeschlüsse zum RegelschulstandortMihla wie geplant umzusetzen.
Es ist unvertretbar, in einer Zeit des billigen Geldes, dass der Wartburgkreis hohe Rücklagen aus der Kreisumlage der Gemeinden zu bildet und sich gleichzeitig vor notwendigen Investitionen bei Schulen drückt.
Es genügt nicht, dass immer Politiker darauf verweisen, dass die Kinder unser höchstes Gut sind und an der Bildung nicht gespart werden dürfe.
Für den Landrat und den Kreistag steht die Glaubwürdigkeit auf dem Spiel.
Wir dürfen nicht zulassen, dass die Politikverdrossenheit weiter zunimmt!
Ralf Pollmeier, Kreisvorsitzender