Ralf Pollmeier, Rainer Lämmerhirt und Klaus Rindschwentner Mihla.(RC) Die turnusmäßige Sitzung des Vorstandes der Wartburgkreis- SPD fand für den Monat April in Mihla statt.
Bürgermeister Rainer Lämmerhirt war dazu als Gast eingeladen. Das Gemeindeoberhaupt kam nach einer kurzen Vorstellung seines Heimatortes, indem man auf die kürzlich abgeschlossene Sanierung des Rathauses stolz ist, auch auf die aktuellen Probleme zu sprechen.
Dabei richtet sich Lämmerhirts Kritik besonders auf die seit 5Jahren währende Übergangslösung zum Schulstandort der Regelschule „Thomas Müntzer“ in Mihla.
Seit nunmehr 5 Jahren müssen die Schüler der Klassenstufen 5,6 und 7 nach Creuzburg befördert werden.
Die Kosten dafür werden zwar aus der Landeskasse bestritten, für die Schüler und auch für die Lehrer bedeutet dies aber eine zusätzliche Belastung.
Der Kreistag ist endlich gefordert hier einen Beschluss zur Zusammenführung des Schulstandortes in Mihla mit einem konkreten Datum zu fassen.
Auch in der Frage der Schulsporthalle sieht Bürgermeister Lämmerhirt Handlungsbedarf des Wartburgkreises, obwohl Mihla den Eigenanteil von 800 000 Euro für den Neubau der Halle bereithält und dies der Kreisverwaltung seit Oktober 2010 bekannt ist, werden die Planungen vorn Seiten des Landkreises nicht weiter vorangetrieben.
Die SPD- Kreistagsmitglieder Klaus Rindschwentner (Mihla) und Ralf Pollmeier (Creuzburg) sagten dem Mihlaer Bürgermeister in diesem Punkt ihre Unterstützung zu. Rindschwentner werde schon zur nächsten Kreistagssitzung die Probleme ansprechen und auf eine baldige Lösung drängen.
Ein Sorgenkind der Gemeinde stellt seit Jahren das Rote Schloss dar, eine geplante private Nutzung ist kürzlich endgültig gescheitert, als Eigentümer steht der Wartburgkreis in der Verantwortung.
Unzumutbar für die unmittelbar an der Landesstraße 1016 wohnenden Einwohner Mihlas ist die Belastung durch den Durchgangsverkehr.
Auch auf die Versalzung der Werra wies Lämmerhirt besonders hin.
Die Landtagsabgeordnete Sabine Doht sicherte zu, dass die SPD im Thüringer Landtag einer Verlängerung der Einleitgenehmigung nicht zustimmen werde.
Bei der Frage zu einer anstehenden Gebietsreform sieht Mihlas Bürgermeister eine „große Lösung“ als erstrebenswert an.
Für die SPD Kreisvorstandsmitglieder war diese vor Ort Tagung mit einem hohen Informationsgehalt verbunden und motivierend für ihr Engagement auf Kreisebene.