Am Samstag, den 14. Oktober 2006 fand in Dippach der SPD-Kreisparteitag des Wartburgkreises statt.
Dippach wurde nicht zufällig gewählt. Man wollte damit Solidarität zeigen gegen den Bau der Müllverbrennungsanlage in Heringen und der Laugeneinleitung in die Werra. Dazu wurden zwei Resolutionen verabschiedet.
Die Landtagsabgeordnete sprach sich an diesem Tag besonders gegen die Salzeinleitung in die Werra aus. ?Dies sei einer der größten Umweltskandale, weil er auf 1000 Jahre ausgerichtet ist. Die Auswirkungen wären nicht nur aus ökologischer Sicht verheerend. Auch ökonomische und touristische Nachteile werden für diese Region entstehen. Dies muss unbedingt verhindert werden!?, so Sabine Doht.
Das Thema Gebietsreform wurde ebenfalls in der Diskussion angesprochen. Während sich der Bürgermeister von Wutha-Farnroda, Torsten Gieß, für Einheitsgemeinden mit 3.000 Einwohnern einsetzt, ist sich die Landtagsabgeordnete Sabine Doht ? die auch der Enquetekommission des Thüringer Landtags zur Gebietsreform angehört ? sicher, dass diese Gemeindegröße viel zu klein ist. Persönlich strebt sie eine Einwohnerzahl von 10.000 für Einheitsgemeinden an.
Auf dem Parteitag wurde der Kreisvorstand neu gewählt. Matthias Kehr wurde mit nur einer Gegenstimme als Vorsitzender bestätigt. Als Stellvertreter wurden Jürgen Holland-Nell (Schweina) und Hans-Joachim Ziegler (Ruhla) gewählt. Schatzmeisterin bleibt Doris Kaldenbach (Kaltennordheim), Schriftführerin Angelika Christ (Zella). Als neue Beisitzer wurden Frank Stamm (Tüngeda), Timo Jacob (Vacha), Heidi Richter (Dorndorf) und Dr. Birgit Freyni (Wutha-Farnroda) gewählt.