In der nicht öffentlichen Sitzung des Kreistages setzte sich die SPD- Fraktion mit mehreren Anträgen für die erfolgreiche Fortführung des Dienstleistungsvertrages zwischen dem St. Georg-Klinikum Eisenach (GKE) und dem Uni- Klinikum Jena (UKJ) bis zum 31.12.2011 ein. Leider scheiterten diese Anträge nicht zuletzt an der harten und für uns verantwortungslosen Haltung des Landrates, der CDU und der Freien Wähler.
Offensichtlich aus persönlicher Verärgerung über einige öffentliche Äußerungen der derzeitigen Geschäftsführung des GKE änderte der Landrat seinen eigenen Antrag - Fortführung des Dienstleistungsvertrages bis zum 31.12.2010 - und schlug dem Kreistag die nicht Verlängerung des Dienstleistungsvertrages über den 31.03.2009 hinaus vor. Dies alles obwohl der Landrat öffentlich immer wieder verkündete, man sei mit der Geschäftsführung durch das UJK höchst zufrieden. Eine überzeugende Argumentation, warum der erfolgreiche Dienstleistungsvertrag nicht fortgesetzt werden soll blieb der Landrat bis heute schuldig. Zudem widerspricht der durch den Landrat mehrheitlich im Kreistag durchgesetzte Beschluss dem öffentlich geäußerten Wunsch der Mitgesellschafter und der Belegschaft des GKE. Unnötigerweise wird mit diesem Beschluss erneut Unruhe in die Belegschaft getragen die gerade damit begonnen hat in der Öffentlichkeit verloren gegangenes Vertrauen wieder aufzubauen.
Matthias Kehr
Fraktionsvorsitzender