SPD: Gescheitert am eigenen Kreisverband

Veröffentlicht am 01.11.2008 in Bundestag

SOLLSTEDT (kk). Die SPD schickt Joachim Schwiderke aus Weißenborn-Lüderode im Eichsfeld als Direktkandidaten in die Bundestagswahl. Er bekam 55 Prozent der Stimmen. Corinna Appenrodt aus Neustadt unterlag - obwohl die meisten der 81 Wahlberechtigten Südharzer waren.

"Ich wollte nicht vorgeführt werden", zeigte sich Corinna Appenrodt gestern enttäuscht über einige Parteigenossen im Kreisverband. Hätte jeder der 41 aus dem Südharz Stammenden für sie gestimmt, wäre ihr das Mandat sicher gewesen. Angesichts dessen, dass aus dem Unstrut-Hainich-Kreis vermutlich auch etwa ein Dutzend für sie gestimmt hatten, vermutet Appenrodt zehn bis 15 Südharzer gegen sich: "Für manchen ist es offensichtlich einfacher, heimlich sein Kreuzchen zu machen, als im Vorfeld seine Meinung offen zu sagen." Letzteres hatte sie ausdrücklich gewünscht. Die 34-jährige Finanzbeamtin sitzt im Nordhäuser SPD-Kreisvorstand und ist Fraktionschefin im Neustädter Gemeinderat.

"Solange das Eichsfeld mit zum Wahlkreis gehört, haben wir nur geringe Chancen auf das Direktmandat", betonte gestern die hiesige SPD-Kreischefin Dagmar Becker. Von einer Pro-forma-Kandidatur will sie aber nicht sprechen: "Wir wollen Corinna aufbauen, sie im Kreis bekannt machen." Zur Kandidatenkür für die Bundestagswahl 2005 hatten die Südharzer niemanden geschickt, Manuel Müller aus dem Unstrut-Hainich-Kreis unterlag schließlich gegen Manfred Grund (CDU). Dieser tritt erneut an, die Kandidatenkür der Christdemokraten ist am 7. November.

Joachim Schwiderke arbeitet als Verdi-Gewerkschaftssekretär und ist Vize-Chef der Eichsfelder SPD sowie Ortsvereinschef in Großbodungen. Im Bundestag würde er sich für die Arbeitnehmerrechte starkmachen und für flächendeckende gesetzliche Mindestlöhne kämpfen wollen.

Corinna Appenrodt hofft nun auf einen guten Listenplatz. Am 8. März soll darüber entschieden werden.

29.10.2008 Ta Artikel von K.Kaiser

 
 

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