„Diese Musik kommt zunächst harmlos daher. Rassistische, menschenverachtende und gewaltverherrlichende Texte, von so genannter Musik untermalt, sind jedoch in höchstem Maße gefährlich. Besonders junge Menschen werden durch diese Musik geködert und die Nazis rekrutieren so ihren Nachwuchs. Da dürfen wir nicht tatenlos zusehen! Ich rufe daher alle dazu auf, sich an den Protesten gegen die Naziideologie zu beteiligen.“ Das sagt der SPD-Landtagsfraktionsvorsitzende Uwe Höhn mit Blick auf das für Samstag angekündigte Nazi-Konzert.
Der SPD-Fraktionsvorsitzende wird zusammen mit Sozialministerin Heike Taubert und dem Geraer SPD-Abgeordneten Wolfgang Lemb an der Bündnisdemonstration teilnehmen, die am 7. Juli gegen 11 Uhr vom Puschkinplatz durch die Geraer Innenstadt führen wird.
„Gegen Rechtsextremismus soll bei der Protestaktion in Gera deutlich Flagge gezeigt werden, um ein weiteres Zeichen gegen neonazistische und antisemitische Bestrebungen in Gera und Thüringen zu setzen”, sagt Höhn.
„Wir wollen zeigen, dass in unserem Freistaat kein Platz für Neonazis ist”, betont der SPD-Fraktionschef. „Das landesweite Bündnis 'Gera gegen Rechts’ wird von uns daher ausdrücklich unterstützt.“
Mit Kundgebungen am Hofwiesenparkplatz als auch Puschkinparkplatz, einem ökumenischen Friedensgebet und einer Protest-Demonstration am 7. Juli soll das Nazi-Konzert verhindert werden.