SPD fordert Einführung der Mietpreisbremse

Veröffentlicht am 15.01.2016 in Wohnen & Leben

Weil es in Ilmenau nicht nur für Studierende und junge Familien schon lange nicht mehr leicht ist, den passenden Wohnraum zu finden:

Verwundert zeigte sich Marcel Schöttke, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins über die Äußerungen des Oberbürgermeisters Seeber, der sich gegen die Einführung einer Mietpreisbremse ausspricht. „Der Wohnungsmarkt ist nicht nur zu Semesterbeginn angespannt, auch junge Familien suchen häufig vergeblich nach bezahlbaremWohnraum.“ Eine eigene kleine 1-Raum-Wohnung für das Studium, die 4-Raum-Wohung, die Platz für Kinder und Arbeitsbereich bietet, danach Suche man in Ilmenau häufig vergeblich. Besonders hier lägen die Mieten deutlich über den von Michael Seeber genannten Beispielen von IWG und WBG.

Doch diese haben überhaupt kaum freie Wohnungen im Angebot. Mieter sehen sich dann gezwungen schnell zu entscheiden und eigene Bedürfnisse stark einzuschränken, um überhaupt ein Dach über dem Kopf zu finden. „Dies trägt keineswegs dazu bei Ilmenau als Wohnort attraktiv zu machen.“, führt Schöttke fort. „Studierende sind immer häufiger gezwungen auf überteuerte Angebote privater Anbieter zurück zu greifen. Der geplante Rückbau an Stollen, Eichicht und Pörlitzer Höhe droht dies noch weiter zu verschärfen. Studieren muss jedoch auch für junge Menschen ohne entsprechende finanzielle Unterstützung durch die Eltern möglich sein und dies betrifft auch den Wohnraum.“, ergänzt Kathrin Reinhardt, Beisitzerin im SPD-Ortsverein und Landeskoordinatorin der Juso-Hochschulgruppen.

Es gelte auch einer Entwicklung wie etwa in Jena vorzubeugen, in der kleinste Wohnungen für Normalverdiener kaum noch bezahlbar seien und diese somit in Ortsrandlagen abgedrängt werden, die eine Beteiligung am gesellschaftlichen Leben erschweren. Davon seien in den nächsten Jahren auch immer mehr ältere Menschen betroffen, da ihre geringen Renten nicht mehr ausreichen würden, um Mieten von zentrumsnahen Wohnungen zu finanzieren, sollte nicht endlich regulierend eingegriffen werden, schließt Marcel Schöttke ab.

 
 

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