SPD des Wartburgkreises fordert den Erhalt des Bundeswehrstandortes Bad Salzungen

Veröffentlicht am 07.02.2011 in Allgemein

Unsere SPD Bürgermeister Jürgen Holland- Nell aus Schweina (liinks) und Frank Pach aus Vacha (2.v. links) , sind nicht nur wegen der Patenschaft ihrer Kommunen mit Einheiten der Werratalkaserne gekommen. Die beiden SPD Bürgermeister und Kreistagsmitglieder stehen ebenso stellvertretend für die SPD des Wartburgkreises für den Erhalt der Werratalkaserne

Bad Salzungen.(rc). Die Werratalkaserne in Bad Salzungen ist ein relativ junger Standort. Seit dem 03.Oktober 1990 weht über dieser Kaserne die Fahne der Bundesrepublik Deutschland.
Gut anderthalb Jahrzehnte vorher, war in Bad Salzungen das Motorisierte Schützenregiment 23 der NVA beheimatet. Investitionen von rund 120 Millionen Euro haben die Werratalkaserne in eine der modernsten Militärbasen der Bundeswehr verwandelt.

Heute leisten hier junge Männer als Staatsbürger in Uniform ihren 6- monatigen Grundwehrdienst, sie sind die letzten vor der Aussetzung der allgemeinen Wehrpflicht.
Das wird für die Bundewehr erhebliche Einschnitte zur Folge haben. Mit der Reduzierung der Mannschaftsstärke werden sich zwangsläufig die Bundeswehrstandorte verringern.
Mit einem Informationstag versuchte kürzlich die militärische Führung der Werratalkaserne gemeinsam mit dem Wartburgkreis und der Kur- und Kreisstadt Bad Salzungen für den Erhalt des Bundeswehrstandortes Bad Salzungen zu werben.

Unsere SPD Bürgermeister Frank Pach aus Vacha und Jürgen Holland- Nell aus Schweina, sind nicht nur wegen der Patenschaft ihrer Kommunen mit Einheiten der Werratalkaserne gekommen.
Die beiden SPD Bürgermeister und Kreistagsmitglieder stehen ebenso stellvertretend für die SPD des Wartburgkreises für den Erhalt der Werratalkaserne, wie auch die Bad Salzunger SPD Stadträtin Susanne Heymel.
Für die Sozialdemokraten des Wartburgkreises steht fest, eine Verringerung oder gar Schließung des Bad Salzunger Bundeswehrstandortes werde sich hier entschieden stärker bemerkbar machen als in Gebieten mit hoher Wirtschaftskraft.

Ein Wegfall von mehr ca. 2200 Dienstposten in den Kasernen und den damit verbundenen Verlust weiterer Arbeitsplätze wäre für den Wartburgkreis sehr schwer zu verkraften.

Gerade der Raum Bad Salzungen ist wie die gesamte Region besonders von Abwanderung und Bevölkerungsrückgang betroffen. Ein möglicher Rückzug staatlicher Einrichtungen hätte nicht nur fatale Signalwirkungen, sondern auch gravierende Auswirkungen auf die Existenzfähigkeit öffentlicher und kommunaler Einrichtungen.

Auch der Bund ist aufgerufen, hier Verantwortung zu zeigen und sich zum ländlichen Raum zu bekennen.

Aus den genannten Gründen fordert die SPD des Wartburgkreises den Erhalt des Bundeswehrstandortes Bad Salzungen

 
 

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