Stadtentwicklung – für die Bürger und mit den Bürgern
(SPD-Fraktion sieht 1. Planungswerkstatt als Auftakt zur Diskussion mit Bürgern)
Die SPD-Fraktion begrüßt die Initiative der Stadt und des Stadtrates zu einer 1. Planungswerkstatt für ein Integratives Stadtentwicklungskonzept.
Wichtig dabei ist, dass für künftige Entscheidungen in unserer Stadt den demografischen Entwicklungen, sprich den veränderten Einwohnerzahlen, Rechnung getragen wird, bzw. Handlungserfordernisse herausgearbeitet werden, damit mehr Menschen in unserer Stadt leben möchten. Dass dazu die Verantwortlichen für die wohnungspolitische, die versorgungs-technische, soziale, wirtschaftliche und dienstleistungsmäßige Entwicklung mit dem Stadtrat zusammen ein Zukunftskonzept für die Stadt erarbeiten müssen, ist unumgänglich.
Alle Beteiligten werden ein Interesse daran haben, dass ihre Mitwirkung an der weiteren Entwicklung unserer Stadt vordergründig unter wirtschaftlichen und ökonomischen Aspekten für ihr Unternehmen erfolgt.
Die SPD-Fraktion gibt jedoch zu bedenken, dass die Umsetzung wirtschaftlich noch so sinnvoller Konzepte schwer gelingen wird, wenn nicht die davon Betroffenen, nämlich die Bürgerinnen und Bürger bzw. diverse Bürgerinteressengruppen, in diesen Prozess einbezogen werden und ihre Vorstellungen einbringen können.
Wir denken dabei vor allem an die Mieter, an Familien mit Kindern, an die älteren und auch an die behinderten Menschen, um nur einige zu nennen.
Wir sind deshalb der Meinung, dass in diesen Planungsprozess eine Diskussion mit den Bürgern und den betroffenen Personengruppen eingebunden werden muss.
Nur wenn es uns gelingt, unsere Bürger von der Sinnhaftigkeit der vorgesehenen Zukunftsmodelle zu überzeugen und ihnen das Gefühl zu vermitteln, hier werden auch ihre Interessen, Vorstellungen und Wünsche berücksichtigt, wird es uns gelingen, dass die Menschen gern in unserer Stadt leben, was ja letztendlich das Ziel all dieser Zukunftsprojekte sein soll.
Deshalb, wie vorgesehen, die Vorstellungen der Experten zusammenbringen , aber diese dann den Bürgern vorstellen und sie daran beteiligen, sollte der weitere Weg sein.
SPD-Fraktion, Karin Müller










