Altenburger Land. Das Superwahljahr 2009 ist in vollem Gange. Doch bevor die Landtags- und Bundestagswahlen auf der Tagesordnung stehen, klopfen die Kommunalwahlen an die Tür. Am 7. Juni sind deshalb auch die Bürger im Altenburger Land dazu aufgerufen, über die Zusammensetzung des Kreistages, sowie der Stadt- und Gemeinderäte abzustimmen. Die SPD geht dabei gleich mit 2 Pluspunkten an den Start: Einem Programm, das die Menschen in unserer Heimat in den Mittelpunkt stellt, und insgesamt 182 SPD-Mitgliedern und engagierten parteilosen Bürgerinnen und Bürgern aus dem gesamten Landkreis, die im Rahmen der verschiedenen Listen kandidieren. Diese erfreulich hohe Zahl zeigt auch, dass der Zuspruch für die SPD als Volkspartei im Altenburger Land steigt.
Inhaltlich hat die SPD ganz klare Ziele für unsere Region, die alle Lebensbereiche ansprechen: Gerade in Zeiten der Krise geht es auf dem wirtschaftlichen Gebiet darum, die Mittel aus dem Konjunkturprogramm schnell und vorteilhaft einzusetzen.
Weiterhin sollen Wirtschaft und Tourismus gezielt gefördert, der Straßenbau der Kreisstraßen vorangetrieben und der Krankenhausstandort gestärkt werden. Auf den Gebieten Bildung und Soziales macht es sich die SPD zur Aufgabe, das Schulbauprogramm und die Schulnetzplanung nach vorne zu bringen, die Mittel für Hartz-IV-Empfänger zu sichern und die Seniorenbetreuung auszubauen. Und auch für unsere Städte und Gemeinden, die zugleich Herzstück und Rückgrat der Region sind, will die Partei viel tun: Die Jugend-, Sport- und Vereinsförderung soll kontinuierlich gestärkt, die Feuerwehren unterstützt und das kulturelle Angebot - beispielsweise durch Zuwendungen für unser traditionsreiches Theater und die hiesigen Museen- gesichert werden.
Für den Kreistag geht die SPD mit einer Liste von 46 Kandidaten an den Start. Mit dem Kreistags-Spitzenkandidaten Dirk Schwerd können die Sozialdemokraten auch eine personelle Alternative bieten. Das erklärte Ziel der Partei ist es dabei, einen Wandel in der Arbeitsweise der Institution herbeizuführen. Dr. Hartmut Schubert, der Kreisvorsitzende der SPD, dazu: "Momentan wird einfach jeder, der die Meinung des Landrats nicht teilt, persönlich verunglimpft. Das kann nicht sein, das wollen wir ändern!". Und auch in den Städten und Gemeinden will die Partei kräftig mitmischen. Mit 5 überzeugend besetzten Kandidatenlisten für die Stadträte in Altenburg, Schmölln, Gößnitz, Lucka und Meuselwitz, und sage und schreibe 9 Kandidatenlisten für die Gemeinden Haselbach, Langenleuba-Niederhain, Lödla, Nobitz, Ponitz, Posterstein, Rositz, Starkenberg und Windischleuba, tritt sie hier an. Ein entscheidender Vorteil kommt der SPD bei alledem zugute: Die Mischung der Kandidatenlisten. Diese setzen sich einerseits aus erfahrenen Spitzenpolitikern, zu denen unter anderem der Altenburger Oberbürgermeister Michael Wolf und der Landtagsabgeordnete Dr. Hartmut Schubert zählen, aber auch aus langjährigen Mitgliedern von der Basis und jungen Aktiven von den Jusos, zusammen. Von acht hauptamtlichen Bürgermeistern, die im Landkreis tätig sind, kandidieren fünf für die SPD auf der Kreistagsliste. Generationsübergreifend zieht die Partei damit in einen starken Kommunalwahlkampf.