Schulneugründung Lobeda

Veröffentlicht am 23.04.2010 in Bildung & Kultur

Schulstandort Lobeda-West

Der SPD Ortsverein Lobeda begrüßt ausdrücklich den Beschluss des Stadtrates, eine weitere reformpädagogische Gemeinschaftsschule am Standort Lobeda
-West zu gründen.

Dafür gibt es gute wirtschaftliche und soziale Gründe. Es dürfte in ganz Jena keinen weiteren Schulstandort geben, der eine bessere infrastrukturelle Anbindung an die gesamte Stadt bietet. Der Bedarf an zusätzlichen Schulplätzen, insbesondere mit reformpädagogischem Ansatz, ist vorhanden. Der Standort Lobeda-West bietet mit dem neu gebauten Schulkomplex, den großzügigen Sport- und Freizeitflächen, inklusive Schwimmhalle, hervorragende Außenbedingungen. Das grüne Klassenzimmer, mit Blick auf den Saale, ist vor der Tür. Und die Sicherheit der Kinder hat Vorrang: die Straßenbahn hält vor dem Tor, von Jena-Zwätzen bis Lobeda- West benötigt die Bahn 32 Minuten. Das gleich gilt für Jena-Ost. Und hier handelt es sich um maximale Fahrzeiten. Fahrzeiten für eine Schule mit besonderem Profil.

„Wir können die Kritik am Standort Lobeda durch die Elterninitiative, die den dankenswerten Anschub zur Neugründung initiiert hat, nicht nachvollziehen. Es sei denn es spielen andere, nicht öffentlich ausgesprochene Gründe, eine Rolle,“ so Anja Schrehardt, Vorsitzende des Ortsvereins.
In Lobeda hat die Neugründung einer Schule mit reformpädagogischem Ansatz auch ihren sozialen Sinn. Eine Schule mit dem höchsten qualitativen Anspruch von der ersten Klasse an, mit guter Bildung, Bildungsgerechtigkeit und vor allem Inklusion. „Wir versuchen alles, um den Standort Lobeda attraktiv zu gestalten, damit sich jeder bei uns wohlfühlt.“

 
 

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