Schulnetz: Lobeda darf nicht abgehängt werden

Veröffentlicht am 07.01.2005 in Allgemein

SPD-Vorsitzende Sabine Hemberger zu den jüngsten Vorstellungen der CDU zum Schulnetzplan:

?Die kurzsichtigen Vorschläge der CDU werden dazu führen, dass in Lobeda kein Gymnasium mehr existiert. Darüber hinaus wird ein Moratorium dazu führen, dass Schulen nicht saniert werden können: im Übrigen alle betroffenen Schulen. Denn wenn unklar ist, welche Standorte erhalten bleiben sollen, wird keiner saniert. So einfach ist das?, sagte SPD-Vorsitzende Sabine Hemberger. ?Eltern auch weiterhin im Ungewissen zu lassen, können und werden wir nicht mittragen.?

Ein Moratorium kommt dem Ausweichen um eine Entscheidung gleich. Die Bürger haben aber einen Stadtrat verdient, der keine Angst vor Entscheidungen hat. Das Moratorium mag das Bequemste sein, voran bringen wird es uns aber nicht.

?Für uns ist der Schulnetzplan ein sozialpolitische, stadtplanerische und pädagogische Aufgabe, der wir uns auch stellen. Entscheidend bleibt für uns erstens, dass bei der Verringerung der Jenaer Gymnasien von fünf auf drei auch ein Gymnasium in Lobeda bleibt. Zweitens halten wir an dem Ziel fest, dass alle Schulen saniert werden. Und drittens sehen wir den jetzigen Stadtrat in Verantwortung?, so Sabine Hemberger weiter.

Die CDU hatte vorgeschlagen eine Entschiedung über den Schulnetzplan aufzuschieben und ein Moratorium zu beschließen. Die Entschiedung solle erst in ein paar Jahren getroffen werden.

Moratorium bezeichnet allgemein ein Abkommen oder einen Vertrag eine bestimmte Sache aufzuschieben und vorläufig zu unterlassen. Der Begriff kommt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie Aufschub, Verzögerung.
www.wikipedia.org

 
 

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