Die SPD Weimar hat sich gegen eine Kommunalisierung der Grundschulhorte oder deren Übertragung in freie Trägerschaft ausgesprochen.
Pressemitteilung
SPD pro Schulhorte in Landesträgerschaft
Stadtratsanfragen zur Volkshochschule und Behindertenbeauftragten
Die SPD Weimar tritt mit Nachdruck dafür ein, die Erzieher und Erzieherinnen an den Horten der Grundschulen im Landesdienst zu belassen. Nur so ist es möglich, die pädagogische Einheit von Grundschule und Hort zu wahren sowie die Horte als integralen Bestandteil der Grundschulen zu erhalten.
SPD-Kreisvorsitzender Matthias Bettenhäuser sagte: "Grundschule und Hort müssen von einem einheitlichen pädagogischen Konzept getragen werden. Die pädagogische Einheit von Grundschule und Hort setzt eine gemeinsame Personalverantwortlichkeit für alle an der Grundschule tätigen Pädagogen voraus. Lehrer und Erzieherinnen müssen sich an den Grundschulen als Landesbedienstete auf gleicher Augenhöhe begegnen können. Allen Überlegungen, die Erzieherinnen nicht länger im Landesdienst zu belassen, erteile ich daher eine klare Absage. Hinzu kommt, dass das Land nach einer Aufgabenübertragung an die Kommunen die Finanzierung zurückgefahren und sich damit ganz aus der Verantwortung stehlen wird."
Per Stadtratsanfrage will Bettenhäuser, gleichzeitig amtierender SPD-Fraktionsvorsitzender, Klarheit über die drohende Belastung für die Stadt Weimar durch die geplante Übertragung der Horte an die Kommunen.
Weitere Stadtratsanfragen der SPD beschäftigen sich mit den drohenden Einschnitten bei der Volkshochschule und dem Ausscheiden der Senioren- und Behindertenbeauftragen Elisabeth Kierok. Nach Ansicht der SPD ist die Aufgabenübertragung bisher nur unzureichend geregelt. Die Stelle wird nicht wieder besetzt.