Verstehen Wohngebietsbeirat
SPD-Fraktion zum Abriss in der Kornbergstraße
Wie von unserer Fraktion in der Blitzumfrage des FW bereits zum Ausdruck gebracht, sind wir genauso überrascht über die Briefe der AWG an die Mieter der Kornbergstraße 9-47 zum Auszug, wie der Wohngebietsbeirat es auch zum Ausdruck gebracht hat. Haben wir doch erst im Stadtrat am 05.03.2008 den von der AWG eingebrachten geplanten Teilrückbau, der Bestandteil des Rahmenplanes Suhl-Nord ist, bestätigt.
Es ist unverständlich, wie ca. 2 Wochen später die AWG die Mieter zwecks eines Auszugs informiert, da der Block in jedem Falle leergezogen und nicht wieder bewohnt würde, da entweder Komplettabriss erfolge oder wenn keine Fördermittel kämen, er leer stehen bleibe. Darüber und dass es nun keine Fördermittel für den Teilrückbau gibt, hätten wir als Stadträte zumindest eine Information erwartet, da der vor gut 2 Wochen gefasste Beschluss nicht wirksam werden kann. Deshalb auch die Verwunderung der SPD-Fraktion und auch anderer Stadträte über diese Verfahrensweise der Wohngesellschaft. Gegenüber dem Stadtrat und vor allem gegenüber den Mietern trägt diese keinesfalls zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit bei, so wie es eigentlich von einem Wohnungsunternehmen, welches von den Mietern lebt und lange in der Stadt etabliert ist, erwartet werden sollte.
Auch bei der Erarbeitung des gemeinsamen Stadtentwicklungskonzeptes ist Vertrauen zueinander gefordert.
Auch unsere Fraktion will nicht, dass Wohnungen am Leben erhalten werden, die nicht gebraucht werden und viel Geld kosten, das kann sich niemand leisten. Aber auf diesem Weg alle Betreffenden rechtzeitig einbeziehen, sehen wir als sehr wichtig an.
Karin Müller
SPD-Fraktion