Anlässlich der 22. Internationalen Thüringenrundfahrt der Frauen trat die Landtagskandidatin der SPD, Brita Große, neben dem Landtagsabgeordneten der SPD, Dr. Hartmut Schubert, in die Pedale. Für einen guten Zweck saß Brita Große im Rahmenprogramm „Rundfahrtstädte aktiv“ auf dem Ergometer und war begeistert von der Einsatzbereitschaft der einzelnen Teilnehmer.
„Ich freue mich, dass sich so viele Einwohner und Besucher der Etappenorte an der Aktion beteiligt haben und Geld für einen guten Zweck im jeweiligen Ort erradelt haben“, so Brita Große. „Es zeigt mir, dass das bürgerschaftliche Engagement und das Ehrenamt im Stande sind große Leistungen zu erbringen. Deshalb muss dies durch die zukünftige Landesregierung noch stärker unterstützt werden“, so Brita Große weiter.
Im März 2009 hatte die SPD-Landtagsfraktion den Entwurf eines Bildungsfreistellungsgesetzes in den Thüringer Landtag eingebracht. Darin ist vorgesehen gewesen, den in Thüringen Beschäftigten gegenüber ihrem Arbeitgeber einen Anspruch auf bezahlte Bildungsfreistellung für anerkannte Veranstaltungen der gesellschaftspolitischen Bildung, der berufsbezogenen Weiterbildung oder der Schulung (Qualifizierung und Fortbildung) für die Wahrnehmung eines Ehrenamtes einzuräumen. Dabei sollte sich der zeitliche Umfang dieses Anspruchs auf fünf Arbeitstage je Kalenderjahr erstrecken.
Sowohl die CDU-Mehrheitsfraktion als auch die Fraktion der LINKEN haben jedoch eine ernsthafte parlamentarische Beratung dieses Gesetzentwurfs verweigert. So ist er bereits im Mai 2009, ohne dass es überhaupt zu einer Überweisung der Novelle in die zuständigen Landtagsausschüsse und einer öffentlichen Anhörung gekommen war, mit den Stimmen der CDU-Mehrheit vom Landtag abgelehnt worden.
„Ich werde mich in der nächsten Legislaturperiode dafür einsetzen, dass das Bildungsfreistellungsgesetz auf den Weg gebracht wird, um hierdurch das Ehrenamt weiter zu fördern“, bekräftigt Brita Große ihre Position.