Privat-organisierte Familienpolitik außer Kontrolle

Veröffentlicht am 24.07.2009 in Soziales

Die nach dem Verschwinden von mindestens 30.000 € drohende Insolvenz des Arbeitskreis Thüringer Familienorganisationen e.V. ( AKF) behindert nach Mitteilung der SPD-Landtagskandidatin Dorothea Marx die Auszahlung öffentlicher Fördergelder. Seit der CDU-“Familienoffensive“ im Jahr 2005 müssen private Vereine, die sich die Familienförderung auf die Fahne geschrieben haben, zwingend Mitglieder im AKF sein, wenn sie staatliche Fördergelder beanspruchen wollen. Der AKF trifft die Vorauswahl der Vereine und Projekte, die die durch die – ebenfalls von der Althaus-Regierung- installierte - „Stiftung Familiensinn“ gefördert werden, der gegen den Widerstand der SPD 34 Mio € Steuergelder zur Förderung von Familien zur Verteilung übertragen, und damit der Kontrolle des Landtags entzogen wurden.

Nachdem die bisherige Vorsitzende des AKF, die CDU-Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann, den Vorsitz abgegeben habe, hat ihr Nachfolger Kurt Hertzberg vom „Familienbund der Katholiken im Bistum Erfurt und in Thüringen“ Strafanzeige wegen Untreue und Unterschlagung gegen unbekannt erstattet, einen Insolvenzverwalter bestellt und ist erst einmal in Urlaub gefahren….. Ungewiß ist nun für Wochen , wenn nicht Monate, ob dringend benötigte Fördergelder weiter fließen können.

Die Politik der Regierung Althaus, die Familienförderung zu privatisieren, sei damit , so Marx, „an die Wand gefahren“ . Bei der Beibehaltung einer öffentlich kontrollierten Vergabe von Steuergeldern hätte es, so Marx, zu einem solchen Skandal niemals kommen können.

 
 

Homepage Dorothea Marx

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