Primitiver geht’s nimmer

Veröffentlicht am 25.08.2009 in Landtag

Es ist schon erschreckend mit anzusehen welche primitiven Botschaften die Landtagsabgeordnete der Linken, Frau Michaele Sojka, über ihre Kontrahenten im Kampf um das Direktmandat des Wahlkreises 43 für den Thüringer Landtag verbreitet. So bezeichnete sie die Landtagskandidatin der SPD,Brita Große, als „nette blonde Frau, die keiner kennt“.

„Eine solche Äußerung aus dem Munde einer selbst ehemals blonden Frau verwundert mich doch sehr“, so Brita Große. „Ich dachte eigentlich, dass solche primitiven Anspielungen mittlerweile Vergangenheit wären. Aber offensichtlich ist Frau Sojka im Wahlkampf jedes Mittel recht.“, ergänzt Große.
Darüber hinaus scheint Frau Sojka zu vergessen, dass sie, als sie im Jahre 2001 Wahlkampf für ihren Landtagseinzug machte, gleichfalls eine relativ Unbekannte auf der politischen Bühne war. Dies jetzt einer neuen Kandidatin als Manko vorzuhalten ist schon bezeichnend. „Offenbar hat Frau Sojka Angst gegen eine andere Frau zu unterliegen. Anders kann ich mir dieses Verhalten nicht erklären“, resümiert Brita Große.

Letztendlich habe sich Frau Sojka in den Jahren ihrer Zugehörigkeit zum Landtag nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert, was ihre Leistungen für das Altenburger Land betrifft. Vielmehr als durch ihre politischen Leistungen ist Frau Sojka durch ihre unsozialen Arbeitgeberqualitäten oder ihren Kleinkrieg mit der FDP aufgefallen. Zuletzt hat sie sich bei einer Veranstaltung des BVMW selbst einen Bärendienst mit der Diffamierung eines regionalen Arbeitgebers erwiesen. „So geht man einfach nicht mit Menschen um, die bei einer Veranstaltung nicht anwesend sind, und sich somit nicht verteidigen können.“ bringt es Brita Große auf den Punkt. Darüber hinaus ist der Mittelstand der Motor der regionalen Wirtschaft. Wenn Frau Sojka schon Unternehmer wegen ihrer Geschäftspolitik angreifen will, sollte sie vielleicht bei den Großkonzernen beginnen, bevor sie sich auf die regionale Akteure stürzt.

Es bleibt abschließend festzuhalten, dass die persönlichen Ergebnisse der Kommunalwahlen entgegen den Schlussfolgerungen von Frau Sojka keinerlei Aussagekraft für einen möglichen Wahlerfolg im Kampf um das Direktmandat haben. Die Geschichte hat es schon oft gezeigt, dass der vermeintliche Underdog zum Schluss der lachende Dritte war.

 
 

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