Pressemitteilung: Mindestlohn muss ohne Ausnahmen kommen!

Veröffentlicht am 30.06.2014 in Arbeit & Wirtschaft

Stefan Sandmann und Frank Bsirske

Der Vorsitzende der SPD Ilmenau und Direktkandidat im südlichen Ilm-Kreis zur Landtagswahl, Stefan Sandmann schaltet sich in die Diskussion um den Mindestlohn ein.

Es dürfen keine Ausnahmen unterhalb der 8,50 EUR pro Stunde gemacht werden so Sandmann, es sind gerade die Jobs am unteren Ende der Lohnspirale, die jetzt nach Änderungswünschen von CDU und CSU benachteiligt werden sollen. Dabei wird versucht mit falschen Argumenten eine Unterwanderung des flächendeckenden Mindestlohnes zu erreichen. So soll z.B. die Arbeit von Erntehelfern und Zeitungszustellern weniger als 8,50 EUR/h wert sein. Eine Übergangsfrist bis 01.01.2017 muss ausreichen, um allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mindestens den Mindestlohn zu bezahlen, so Sandmann. Bei Praktikanten und Lehrlingen sei eine Abweichung nachvollziehbar, weil Zeiten von theoretischem Unterricht und Unterweisungen in der Arbeitszeit enthalten sind. Alle anderen Ausnahmen sind aber nicht mit der Gleichbehandlung und dem Wert der Arbeit vereinbar. Durch die Einführung des flächendeckenden Mindestlohnes, ohne Ausnahmen, werden auch die Löhne über 8,50 EUR/h steigen. Damit werden am Ende alle Löhne und Gehälter in Deutschland steigen schätzt Sandmann ein. Nach Jahren der gezielten Schwächung der Gewerkschaften durch CDU/CSU ist es jetzt an der Zeit, die Gewerkschaften wieder zu stärken und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an den Gewinnen der Konzerne und Unternehmen angemessen zu beteiligen. Erstmals seit 1990 ist gibt es steigende Mitgliederzahlen bei den Gewerkschaften. Nur mit starken Gewerkschaften kann die Ausbeutung der Arbeitskräfte auch in Zukunft vermieden werden. Im August wird es eine Veranstaltung des SPD Ortsvereines zum Thema „Mindestlohn und  Gewerkschaften“ in Ilmenau geben, Termin und Veranstaltungsort wird rechtzeitig bekannt gegeben.

 
 

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