Für „wenig durchdacht“ hält die stellvertetende Kreisvorsitzende und Landtagskandidatin der SPD Dorothea Marx den in der „Westfälischen Rundschau“ publizierten Vorschlag ihres CDU-Mitbewerbers Wucherpfennig nach Einführung einer generellen PKW-Maut auf Autobahnen. Eine solche Maut sei sozial ungerecht, da sie die Bürgerinnen und Bürger benachteilige, die auf Fahrten weiter Strecken mit dem Auto angewiesen seien. In ländlichen Regionen wie dem Kyffhäuserkreis, in dem viele Menschen täglich zur Arbeit pendeln müssten und aufgrund des Bevölkerungsrückgangs sich auch die Infrastruktur verschlechtere, sei es längst mehr kein Freizeitvergnügen, das Auto zu benutzen, sondern meist schlichte Notwendigkeit, um z.B. überhaupt Ärzte oder Einkaufsmöglichkeiten erreichen zu können. Nur in großen Städten, in denen es keine Infrastrukturprobleme gäbe und die Anbindung an Bahn- und Busverkehr in alltaugstauglicher Frequenz vorhanden sei, sei eine derartige Maut vielleicht vertretbar. Im Kyffhäuserkreis dagegen, so Marx, wäre es kontraproduktiv, wenn man zum Ausgleich struktureller Nachteile und zur besseren Verkehrsanbindung die A 38 und A 71 forciert habe, um hinterher die Bürger, denen man helfen wollte, und die auf diese Verkehrswege angewiesen seien, für die Benutzung zur Kasse zu bitten.
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