Am 13. Juni führte der Ortsverein der SPD-Saalfeld seine turnusmäßige Versammlung durch. Haupttagesordnungspunkt war die parlamentarische Arbeit der Stadträte der SPD.
Der Fraktionsvorsitzende der SPD im Stadtrat Gunter Lamprecht erläuterte den Anwesenden die Zusammensetzung des Stadtrates, die Arbeit der einzelnen Ausschüsse sowie die inhaltlichen Schwerpunkte der Saalfelder Kommunalpolitik.
An diesem Abend waren auch Vertreter des Saalfelder Bündnisses für soziale Gerechtigkeit und Demokratie zu Gast. Sie fragten nach der Öffentlichkeitsarbeit der SPD-Stadträte und wofür sich die SPD in Saalfeld besonders engagiert.
Frieder Lippmann nannte in diesem Zusammenhang als aktuelles Beispiel die Initiativen des Ortsvereins sowie der Stadtratsfraktion für den Erhalt des Erasmus-Reinhold Gymnasiums in Gorndorf. Er erinnerte aber auch an die Schaffung von Gewerbegebieten und das soziale und kulturelle Engagement der Stadt. Bezüglich der Öffentlichkeitsarbeit merkte Frieder kritisch an, dass das Interesse der Bürger an Stadtratssitzungen sehr gering ist. Allerdings berichtet die Presse über alle wichtigen Entscheidungen.
Konsens bestand abschließend mit den Vertretern des Saalfelder Bündnisses darüber in Zukunft weniger übereinander zu reden, sondern vielmehr den Dialog und Informationsaustausch zu suchen.