Etwas Besonderes hatte sich der Kreisverband der SPD für den diesjährigen Neujahrsempfang ausgedacht. Eingeladen war in die dritte Etage der Erlebnisbrauerei Watzdorf.
Hier haben die Mitarbeiter und die Geschäftsleitung mit viel Sinn für das Detail Utensilien der Braukunst zusammengetragen, so dass ein kleines aber feines Museum entstanden ist. Zwischen allerlei Gerät und Tradition und ohne Computer fühlt man sich sofort recht wohl.
Nach einer kurzen Begrüßung durch den Kreisvorsitzenden und dem Toast auf das Neue Jahr 2004 betonten die Landrätin Frau Marion Philipp und die Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreistag, Frau Petra Rottschalk, die Notwendigkeit der engen Zusammenarbeit der Kreisverwaltung mit den Mitgliedern und Ausschüssen des Kreistages. Besonderen Wert legten sie im bevorstehenden Wahljahr auf einen fairen Umgang der Parteien untereinander und auf einen sachlichen und problemorientierten Wahlkampf. Diese Botschaft wurde sicher von den anwesenden Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kultur wohlwollend aufgenommen.
Zur lockeren Atmosphäre der Veranstaltung trug die Wechselrede der beiden Damen und deren Ausschmückung mit der tatsächlichen und fiktiven Wirkung von Johanniskraut im Besonderen und übertragen auf die Politik bei. Natürlich gab es Bier aus dem Hause Watzdorf und viele anregende Gespräche. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Erwartungen, die der Kreisverband aber auch die vielen Anwesenden in das Jahr 2004 setzen, erfüllen.
Im Laufe der Veranstaltung wurden den Gästen die Landtagskandidaten unserer Wahlkreise Herr Marko Wolfram, Herr Rechtsanwalt Hans- Heinrich Tschöpke und, wenn auch noch nicht bestätigt, aber von seinem Ortsverein nominiert Herr Dr. Bernd Schuhmann, vorgestellt. Die Kandidaten standen für Gespräche zur Verfügung, was von den Anwesenden gern aufgegriffen wurde.
Herr Dr. Dr. Rögner führte als Vertreter der Geschäftsleitung interessierte Gäste durch die Brauerei und ein in die Geheimnisse der Braukunst.
Zurückblickend kann man feststellen, dass dieser Empfang eine gut Tradition fortsetzte und den Anwesenden als interessante Erinnerung erhalten bleiben wird. Dass alles so gut und harmonisch geklappt hat, verdanken wir vielen fleißigen Helfern und nicht zuletzt auch der musikalischen Umrahmung durch Mitglieder der Musikschule Rudolstadt. Allen Helfern und Beteiligten möchten wir an dieser Stelle nochmals ausdrücklich danken.
Eberhard Rabe
Kreisvorsitzender