Neujahrsempfang der SPD Suhl

Veröffentlicht am 26.01.2009 in Stadtrat

Erschienen am 26.01.2009 00:00
Neujahrsempfang der Suhler SPD
Die Stunde der Weiblichkeit
Drei Frauen machen klare Ansagen: Iris Gleicke, Heike Taubert und Karin Müller

Die Geschwister Henke haben das Geigenspiel an der Städtischen Musikschule bei Erhard Ziegler erlernt. Franziska (l.), 22, ist mittlerweile Studentin, ihre Schwester Vanessa, dreizehn, war jüngst erst wieder erfolgreich bei „Jugend musiziert“. Foto: frankphoto.de
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Suhl – Politik ist weiblich. Das sagt im Deutschen nicht nur der dazu gehörige Artikel „die“, und auch nicht nur der Fakt, dass die Republik mit Angela Merkel eine Bundeskanzlerin hat.

Die Weiblichkeit – sie prägte selbst den Neujahrsempfang des Suhler Kreisverbandes der SPD am Samstag im Hotel Thüringen. Waren es zu Beginn die Geschwister Vanessa und Franziska Henke, die mit ihrem eindrucksvollen Geigenvortrag für einen kulturvollen Rahmen sorgten, waren es später drei Frauen, die bei Sekt und Häppchen zu den geladenen Gästen Klartext sprachen. Allerdings nicht bevor der einzige Redner in der Runde – der Kreisvorsitzende Bertram Weiß – ein Begrüßungswort hielt und angesichts des Superwahljahres 2009 nachdrücklich daran erinnerte, die Bürger sollten sich auf ihr Wahlrecht besinnen. Gerade auch angesichts des drohenden Einzugs rechtsradikaler Parteien in die Parlamente. Erst dann folgte von Weiß ein kräftiges „Prost“.

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Krise und Pakete für die Konjunktur

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Eingeladen hatte die SPD, neben Prominenz aus der eigenen Partei, Vertreter von Gewerkschaften, Vereinen und Verbänden der Stadt. Auch die Landtagsabgeordnete Ina Leukefeld (Die Linke) war dem Neujahrsempfang gefolgt.

Und weil der Wahlkampf tatsächlich vor der Tür steht, blieb das natürlich in keiner Rede ausgespart. Iris Gleicke, langjährige Bundestagsabgeordnete aus Südthüringen, die ihr Wahlbüro in Suhl hat, gab erklärende Worte zur gegenwärtigen Bundespolitik. Denn zwei „K“ sind derzeit in aller Munde: Krise und Konjunkturpaket. Und letzteres hat auch die SPD mit auf den Weg gebracht. „Das Bankenpaket“, sagt sie, sei keines, dass Bänkern etwas in den Rachen schöbe, sondern dafür da, dass Unternehmer wieder an Kredite kämen. Und der zweite Teil davon diene der Sicherung von Arbeitsplätzen in Firmen, die von der Krise betroffen seien. Um der allgegenwärtigen Politikverdrossenheit etwas entgegen zu setzen, sei es wichtig, „die Bürger für uns zu interessieren“. Meckern sei leicht, aber sich konkret einzubringen, sei eben nicht so leicht. „Das ist aber der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammen hält.“

Karin Müller, Fraktionsvorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, weiß das aus jahrelangem eigenem Wirken nur zu gut, der Kontakt zu den Bürgern sei besonders notwendig. Sie führte auf, welche Prioritäten die SPD in der Stadtpolitik setzt, selbst wenn sie nur noch eine kleine Fraktion sei. So habe man maßgeblich mit dazu beigetragen, dass in Suhl ein vorbildliches, effizientes Sozialwesen einschließlich eines sozialen Netzes funktioniere und die Stadt familienfreundlich sei. Zum Stadtumbau sagte sie, das sei ein Prozess, dem man sich auf Grund des Bevölkerungsrückgangs nicht entziehen könne. Aber es sei dafür zu sorgen, dass die Menschen Angebote fänden, um gerne in Suhl zu bleiben.

Heike Taubert, Landtagsabgeordnete aus Gera und Stellvertreterin von Christoph Matschie im Landesverband, formulierte die großen Themen ihrer Partei im Kampf um die Landtagswahlen im Juni in Thüringen: Arbeit und Bildung. Über die Umfragewerte der SPD verlor sie kein Wort.

Doch wie hatte Iris Gleicke zuvor bemerkt? „Wir wollen keine Umfragen gewinnen“, Kampfeslust und Kampfesmut seien das Gebot der Stunde. Lilian Klement

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