Neue Entwicklung beim Kultur- und Freizeitzentrum

Veröffentlicht am 25.02.2013 in Allgemein

Investor will neues Einkaufszentrum in Erfurt bauen

Bis zu sieben Millionen Euro sollen in den neuen Komplex auf der Brache des ehemaligen Kultur- und Freizeitzentrums (Kufz) im Erfurter Norden am Moskauer Platz fließen. Die Stadt prüft noch den geänderten Bebauungsplan.

Erfurt. Im April soll die Ruine des ehemaligen Kultur- und Freizeitzentrums (Kufz) endgültig von der Bildfläche verschwinden. Schon im Mai will Gunter Lewerenz, der für den Investor RTLL-Grupppe das Erfurter Projekt leitet, den Neubau für ein Einzelhandels- und Dienstleistungszentrum starten. Bis zu sieben Millionen Euro soll der Gebäudekomplex kosten. Einem Kredit für diese Investition habe die Hausbank des Bauherrn RTLL bereits mündlich zugestimmt, versicherte Lewerenz gestern auf Nachfrage unserer Zeitung.

Wenn er im Frühjahr die Abrissbagger anrollen lässt, will Lewerenz auch bereits Verträge mit Mietern für ein neues Einzelhandelszentrum auf der Brache unter Dach und Fach haben. "Die Vereinbarungen mit einer Discount-Kette über einen Markt im geplanten Gebäudekomplex am Moskauer Platz, sind bereits unterschriftsreif", erklärte er gestern. Zum Beispiel über eine Drogeriefiliale oder einen Blumenladen werde ebenfalls schon verhandelt. "Rechtzeitig vor dem Ostergeschäft 2014 wollen wir eröffnen", drückt Lewerenz bei seinem Vorhaben auf die Tube.

Bremsen könnte die Pläne allerdings die Stadt Erfurt noch. Beim Stadtentwicklungsamt liegt der geänderte Bebauungsplan für das Areal des einstigen Kufz zur Prüfung. Das wurde gestern von Inga Hettstedt, der Sprecherin des Oberbürgermeisters bestätigt. Auf die Hilfe des Stadtchefs Andreas Bausewein (SPD) setzt Lewerenz, um schnell eine Baugenehmigung zu erhalten: "Im persönlichen Gespräch hat er mir zugesagt, das Projekt nach Kräften zu unterstützen." Bausewein habe tatsächlich mit dem Investor gesprochen, so Inga Hettstedt weiter. Konkrete Zusagen wurden aber wohl nicht gegeben.

Das letzte Wort über den geänderten Bebauungsplan muss ohnehin der Stadtrat noch sprechen. Dort ist das Thema bislang aber noch nicht auf die Tagesordnung gelangt. Kufz-Investor Lewerenz geht jedoch nicht davon aus, dass es Widerspruch gibt. Die Abweichungen in den nun erneut vorgelegten Planungsunterlagen gegenüber dem bereits einmal bestätigten Bebauungsplan seien nur geringfügig, meint er.

Tatsächlich hatte sich Lewerenz schon mehrfach an der Kult-Ruine versucht. Als selbstständigem Bauunternehmer war der Projektentwickler aus Erzgebirge schon vor 2010 finanziell die Luft ausgegangen. Als Nachfolgerin seines Unternehmens war die Zwickauer RTLL-Gruppe in die Bresche gesprungen. Mit Lewerenz als Vertreter der Inhaber voran. Auch dieser Anlauf war nicht von Erfolg gekrönt. Die Gruppe verkaufte das Projekt an einen Investor aus Bozen. Weil der nicht zahlen konnte, fiel das Kufz im Herbst 2012 wieder an RTLL und Lewerenz zurück (unsere Zeitung berichtete).

Projektentwickler Lewerenz ist nun überzeugt, die Weichen in die richtige Richtung gestellt zu haben. Dass er den Standort des ehemaligen Kufz nicht aufgegeben hat, wollte er den Erfurtern in den vergangenen Wochen bereits zeigen. "Nachdem wir die halb abgerissene Ruine wieder übernommen haben, ließen wir erst einmal den Bauzaun um das Areal wieder in Schuss bringen", zeigte sich der Investor seiner Sicherungspflicht für die gefährliche Baustelle bewusst. Mehrfach hatte die Ruine zuvor für Ärger gesorgt, weil sogar Kinder in den Trümmern gespielt hatten. Zuletzt sei auch wucherndes Gehölz, das die Verkehrssicherheit auf Nachbarflächen beeinträchtigte, entfernt worden, erklärte Lewerenz gestern.

Quelle: Thüringer Allgemeine Zeitung, 14.02.2013, online verfügbar unter: http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/wirtschaft/detail/-/specific/Investor-will-neues-Einkaufszentrum-in-Erfurt-bauen-2025448740

 
 

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