SPD-Innenpolitiker Gentzel zeigt sich tief betroffen und besorgt über die tödliche Beißattacke eines Hundes in Kindelbrück. „Der vom Thüringer Innenminister in der vergangenen Woche vorgestellte Gesetzentwurf beschränkt die Haltung gefährlicher Hunde in sinnvoller Weise“, so Gentzel. Wichtig sei nun ein zügiges parlamentarisches Verfahren. „Es ist richtig, dass die Politik Konsequenzen zieht und die Haltung gefährlicher Hunde einschränkt“, sagt Heiko Gentzel.
Laut dem SPD-Politiker sei es besonders wichtig, die Halter gefährlicher Tiere stärker in die Pflicht zu nehmen. Deshalb werde künftig das Halten potenziell gefährlicher Hunde - zu denen auch Hunde zählten, die größer als 40 cm oder schwerer als 20 kg seien - mit deutlich mehr Pflichten verbunden sein. Dazu gehörten neben strengen Regeln beim Führen gefährlicher Hunde in der Öffentlichkeit ein Sachkundenachweis, eine Haftpflichtversicherung und eine Kennzeichnungspflicht.
Wichtig sei auch, dass die Eingriffsmöglichkeiten der kommunalen Ordnungsämter verbessert werden. Heiko Gentzel verweist in diesem Zusammenhang auf die Einführung von Genehmigungs- und Anzeigeerfordernissen. „Mit Hilfe der vorgeschlagenen Regelungen können die zuständigen Behörden verantwortungslosem Umgang mit großen und gefährlichen Hunden künftig deutlich wirkungsvoller und vor dem Eintritt eines Schadensfalles begegnen“, so Gentzel abschließend.