Die Zunahme von Gewalt, Geiselnahmen und Terror in aller Welt schafft auch in Deutschland innerhalb der Bevölkerung Angst und Schrecken.
Dazu kommen vermehrt Klimakatastrophen und Überschwemmungen. Es stehen deshalb die Fragen: Ist die Sicherheit unserer Menschen durch die vorhandene Rechtslage und das darauf fußende Gewaltmonopol unseres Staates noch ausreichend? Garantiert die momentane Rechtslage für die Bevölkerung, für Familie, Verbraucher - auch wenn wir beispielsweise an die jüngsten Gammelfleisch-Skandale denken - und die Unternehmer ausreichenden Schutz und Rechtssicherheit?
Was wir brauchen, ist ausreichende Sicherheit, gewiss jedoch keinen Überwachungsstaat. Am Dienstag, 25. April, erwartet "Prominente im Gespräch" die Bundesjustizministerin der jetzigen Großen Koalition, Brigitte Zypries, zum oben genannten Thema. Die Ministerin referiert und diskutiert - diesmal schon um 18 Uhr - in der Stadt- und Kreisbibliothek Greiz zu "Moderne Rechtspolitik für Familie, Verbraucher und Unternehmer".
Brigitte Zypries wurde am 16. November 1953 in Kassel geboren. Sie studierte Rechtswissenschaft in Gießen und arbeitete im Landgerichtsbezirk Gießen. Ihr Werdegang beinhaltet folgende Stationen: 1985 bis 1988 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität in Gießen, Referentin in der hessischen Staatskanzlei, 1988 bis 1990 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bundesverfassungsgericht, 1991 Referatsleiterin und 1995 bis 1997 Abteilungsleiterin in der niedersächsischen Staatskanzlei, 1997 bis 2002 Staatssekretärin - zunächst im Ministerium für Frauen, Arbeit und Soziales bis 1998 und von November 1998 bis 2002 im Bundesinnenministerium. Sie ist Mitglied im Deutschen Juristenverband und Mitglied des Deutschen Bundestages.
Seit 22. Oktober 2002 ist Brigitte Zypries Bundesministerin der Justiz, zunächst unter Rot-Grün und seit Herbst 2005 unter Schwarz-Rot.
Die Veranstaltung wird von der Thüringer Landtagsabgeordneten Heike Taubert unterstützt. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.