Die Wartburg bei Eisenach steht symbolisch für eine gemeinsame Region Eisenach. Auf der turnusmäßigen Sitzung des Vorstandes der SPD Wartburgkreis am 2. Dezember wurde das Ergebnis der Umfrage innerhalb der SPD Wartburgkreis zum Zusammenschluss der SPD Kreisverbände Wartburgkreis und Eisenach ausgewertet.
An der Befragung nahmen mehr als die Hälfte der Mitglieder teil, davon haben sich90 % für den Zusammenschluss der SPD Kreisverbände Wartburgkreis und Eisenach ausgesprochen.
Hintergrund der Mitgliederbefragung ist die langjährige Debatte um eine Gebietsreform in Thüringen, mit dem Ziel möglichst wenig Steuergeld für Verwaltungsaufgaben zu verwenden oder besser gesagt zu „verschwenden“.Geld, das für Verwaltung ausgegeben wird, kann eben nicht für Schulen und Kindertagesstätten, für Sozialleistungen und Kultur, für die Verbesserung unserer regionalen Infrastruktur oder die Gründung und Ansiedlung neuer Unternehmen verwendet werden.
Ziel sollte es aber sein, jeden gezahlten „Steuer-Euro“ möglichst sinnvoll und effizient einzusetzen. Leider hat in den letzten Jahren keine der bisherigen Landesregierungen die Kraft aufgebracht, eine umfassende Verwaltungs- und Gebietsreform auf den Weg zu bringen.
Nun stehen allerdings die Zeichen gut dafür, dass die neue Thüringer Landesregierung aus SPD, DIE LINKE und Bündnis 90/Die Grünen dieses zentrale Thema endlich angeht.
SPD Kreisvorsitzender Ralf Pollmeier sieht im Ergebnis der Mitgliederbefragung ein starkes und selbstbewusstes Signal, dass die Basis der SPD des Wartburgkreises, die längst überfälligen Gebietsreform im Voraus umsetzen möchte.
Pollmeier erhofft sich von SPD Kreisverband Eisenach ein ähnlich breites Votum um den Zusammenschluss möglichst bald auf den Weg zu bringen.