Schulpauschale und OB-Wahl beim SPD-Stammtisch ebenso diskutiert
Groß war die Themenpalette beim bestens besuchten Stammtisch der SPD Eisenach-West in der Gaststätte „Am Teich“. Die Entscheidung des Eisenacher Stadtrates mit 17 x Ja, 14 x Nein und 2 Enthaltungen zum Fortgang der Ansiedlung eines Media Marktes in Eisenach-Stregda fand vollste Zustimmung. „Das Angebot wird dadurch vergrößert. Wir brauchen nicht in andere Städte fahren“, argumentierte ein Besucher. „Der Ortsteil Stregda gewinnt dadurch deutlich an Attraktivität“, befand ein anderer Diskussionsteilnehmer. „Endlich scheinen alle Hürden genommen, scheint der Weg frei, trotz der Bremsklötze Gisela Rexrodt und Katja Wolf“, formulierte ein anderer Teilnehmer des Polit-Stammtisches.
SPD-Stadtratsmitglied Thomas Levknecht informierte über die Verteilung der Investitionspauschale des Landes für Schulgebäude der Stadt Eisenach in Höhe von voraussichtlich 385.000 €. Davon sollen 163.630 € in der Mosewaldschule eingesetzt werden; vornehmlich für den Austausch von marode und Gefahrenquellen darstellende Fenster. Der zuständige Fachausschuss hatte sich hierfür ausgesprochen, den zweiten baulichen Rettungsweg lediglich in der Planung vorgesehen. Ferner soll die Ostfassade der Hörselschule mit einer Wärmedämmung versehen werden. Dafür sind 140.240,00 € eingeplant. „Damit ist die Sanierung dieser Schule in der Stedtfelder Straße abgeschlossen“, betonte Thomas Levknecht. Als Auftrag an die Verwaltung habe der zuständige Fachausschuss die Prüfung einer Überdachung des Weges vom Schulgebäude zu den Toiletten in der Georgenschule am Markt gegeben, wobei der Denkmalschutz zu beachten sei.
Na klar, die bevorstehende Oberbürgermeisterwahl in Eisenach wurde lebhaft diskutiert, die „Überparteilichkeit“ des von der CDU nominierten Bewerbers Raymond Walk als Etikettenschwindel bezeichnet. „Wir hoffen sehr, dass die Bürger der Stadt den konsequenten Kurs von Matthias Doht in wahrlich stürmischen Zeiten honorieren, inbegriffen seine eingeleiteten Veränderungen im Trink- und Abwasserverband Eisenach Erbstromtal“, so der einhellige Tenor der Runde. Erstmals konnte ein Mann der ersten Stunde bei der Wiedergründung der SPD 1989 in Eisenach wieder begrüßt werden, den es nach Jahren in Leipzig wieder in seine Heimatstadt gezogen hat und die Reihen der hiesigen SPD wieder bereichern will.
Th. Levknecht