Mauer bleibt Symbol für Unterdrückung und Misswirtschaft

Veröffentlicht am 12.08.2004 in Allgemein

Der Vorsitzende der SPD Thüringen, Christoph Matschie, erinnert an den Jahrestag des Mauerbaus. Am 13. August 1961 hatte die SED-Führung die DDR mit Mauer und Stacheldraht endgültig abgeriegelt. Matschie wendet sich gleichzeitig gegen Versuche, 15 Jahre nach dem Fall der Mauer das Bild der DDR zu verklären.

"Die Mauer durch Deutschland war ein Verbrechen an Freiheit und Menschenwürde. Das werden wir nicht vergessen.

Ich bin froh, dass wir Bürgerinnen und Bürger der ehemaligen DDR diese Mauer vor 15 Jahren aus eigner Kraft niedergerissen haben. Mauer, aktive Stasi-Spitzel und Nationale Front gehören heute zum Glück zur Vergangenheit.

Der Tag des Mauerbaus erinnert uns für immer daran, dass Unfreiheit und Misswirtschaft die DDR prägten. Der SED-Staat war in erster Linie ein System der Unterdrückung.

Jedem Versuch, das vergessen zu machen und das Bild der DDR nachträglich zu verklären, können wir durch unser gemeinsames Erinnern am 13. August und 17. Juni, dem Jahrestag des Arbeiteraufstandes 1953, entgegenwirken."

 
 

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